Fabian Bock neuer Trainer in Vienenburg
Auf den Goslarer SC 08, hier Henrik Möker, Maias Mansour und Karim Ben-Guedria (v.l.) beim 2:1 gegen den VfL Salder, wartet ein hartes Stück Arbeit. Foto: Drechsler
Der Fußball-Bezirksligist FG Vienenburg/Wiedelah hat einen neuen Trainer: Der bisherige Co Fabian Bock übernimmt.
Die Trainersuche von Fußball-Bezirksligist FG Vienenburg/Wiedelah hat ein schnelles Ende gefunden. Co-Trainer Fabian Bock wird dem zum nach Saisonende MTV Wolfenbüttel II wechselnden Massimo Sorrano nachfolgen. Ihm zur Seite stehen wird Spieler Dominik Marx.
FG-Vorsitzender Frank Chrzanowski gab die Entscheidung im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Donnerstag bekannt.
Für Bock ist es die erste Station als Cheftrainer. „Ich denke, das war auch der Wunsch der Mannschaft“, sagte der 32-Jährige, „wir haben mit dem, was wir tun, bislang sehr viel erreicht.“ Das sieht offenbar auch der Verein so, der sich für die interne Lösung entschied und somit große Veränderungen vermied. Bock ist seit 13 Jahren im Verein und blickt somit auf eine große Erfahrung mit den Gegebenheiten der FG zurück. „Auch wenn es insgesamt jetzt etwas überraschend kam, traue ich mir die Aufgabe auf jeden Fall zu“, so Bock, der mit Marx einen ebenso erfahrenen Spieler und Leistungsträger an der Seite hat.
23. Spieltag: Dritter gegen Erster und das Aufeinandertreffen der aktuell beiden erfolgreichsten Torschützen der Fußball-Bezirksliga: Die Partie Goslarer SC 08 gegen den MTV Wolfenbüttel II ist am Sonntag der absolute Höhepunkt. Auf die drei anderen Vertreter des Landkreises, die TSG Bad Harzburg, die FG Vienenburg/Wiedelah und den VfL Oker warten aus unterschiedlichen Gründen herausfordernde Auswärtsaufgaben.
Goslarer SC 08 – MTV Wolfenbüttel II (15Uhr). Der GSC empfängt den Tabellenführer mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein. „Wir haben jetzt drei Spiele in Folge kein Gegentor bekommen und wollen unsere Serie ausbauen“, sagt Trainer Ingo Vandreike. Dass dieses Unterfangen ausgerechnet gegen die Oberliga-Reserve des MTV nicht einfach ist, weiß er natürlich. „Wolfenbüttel hat eine spielstarke Mannschaft“, sagt Vandreike, das habe sein Team bei der 2:5-Niederlage im Hinspiel selbst erlebt. Daraus ziehen seine Spieler aber auch Motivation. „Wir haben etwas gutzumachen.“ Im Duell Nikolas Zink (GSC) gegen Janosch-Paul Bauer (MTV) geht es ganz nebenbei auch noch um Treffer für die Torjägerkanone – beide führen die Wertung aktuell an.
Fußball-Bezirksliga
FG Vienenburg/Wiedelah schon wieder auf Trainersuche
VfL Salder – TSG Bad Harzburg (15Uhr). Sportlich sehr herausfordernd wird es auch für die TSG, die beim Sechsten VfL Salder spielt. „Das ist unser Salzgitter-Doppelpack“, sagt Kenneth Schuller, nachdem der Klub bereits am Mittwoch in Üfingen spielte (1:1). „Das ist ein ähnliches Kaliber wie Üfingen“, urteilt der TSG-Trainer über die Qualität des Gegners, „es wäre schön, wenn wir wieder einen offenen Fight bieten könnten.“ Dafür hofft er vor allem auf bessere Platzverhältnisse als in den bisherigen Partien nach der Winterpause.
Fußball-Bezirksliga
Oker verschleudert Topchance - Harzburg und Vienenburg gewinnen
KSV Vahdet Salzgitter – FG Vienenburg/Wiedelah (15Uhr). Besonders emotional herausfordernd wird die Partie der FG in Salzgitter. Das Hinspiel brach der Schiedsrichter in der sechsten Minute der Nachspielzeit beim Stand von 1:1 ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte die FG bereits zwei Rote und eine Gelb-Rote Karte kassiert, Vahdet einmal Rot. Die Wiederholung ist auf Mittwoch, 13. Mai, terminiert, jetzt kommt es also zum ersten Wiedersehen.
„Wir werden auf jeden Fall versuchen, die Emotionen rauszunehmen und sie mit spielerischen Mitteln zu schlagen“, sagt Massimo Soranno. Der FG-Trainer rechnet mit einem Gegner, der ob der Tabellensituation „mit dem Rücken zur Wand steht“.
Fußball-Bezirksliga
GSC siegt durch zwei späte Elfer – Vienenburg unterliegt
SV Wendessen – VfL Oker (15.30Uhr). Fast schon existenziell herausfordernd ist das Spiel des VfL in Wendessen. Mit Blick auf den Klassenerhalt hat sich Oker nach der Niederlage gegen Salzdahlum in eine missliche Lage gebracht und benötigt nun jeden Zähler. „Nach den letzten Ergebnissen stehen wir wieder da, wo wir eigentlich nicht hinwollen“, sagt Mehmet-Ali Tozlu – nämlich auf einem Abstiegsplatz.
Angesichts von noch neun zu spielenden Partien lässt sich der Spielertrainer aber nicht aus der Ruhe bringen: „Wir werden bis zum Saisonende konzentriert weiter arbeiten.“ Und das zunächst mit einem für ihn persönlich angenehmen Gastspiel bei seinem Jugendverein.

Fabian Bock Foto: Privat
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