Zwei Jahre Verhandlungen, große Befürchtungen und ein veritabler Krach in der Bundesregierung: Nun sind die Verträge unterschrieben. Cosco beteiligt sich mit 24,99 Prozent an einem Hamburger Container-Terminal.
Für den lange umstrittenen Einstieg des chinesischen Staatskonzerns beim Terminal Tollerort hat die Bundesregierung nun grünes Licht gegeben. Es bleibt aber bei einem Anteil von unter 25 Prozent.
China ist seit sechs Jahren Deutschlands wichtigster Handelspartner. Mittlerweile ist die Volksrepublik an vielen deutschen Unternehmen wie Biontech oder Gorillas beteiligt. Der Einsatz chinesischer Technik in der kritischen Infrastruktur ist umstritten.
Der Einstieg des chinesischen Konzerns beim Hamburger Hafen hat in den vergangenen Wochen für viele Furore gesorgt. Zu Unrecht, wie der Vorsitzende der EU-Handelskammer in China findet.
Nach der Entscheidung des Kabinetts zum Hamburger Hafengeschäft brodelt es in der Ampel-Koalition. Fachressorts fühlen sich vom Kanzler düpiert. Der Hafen wiederum sieht Jobs gesichert.
Ein chinesischer Konzern soll sich an einem Containerterminal im Hamburger Hafen beteiligen dürfen - zu einem geringeren Anteil als geplant. In Regierungskreisen ist von einer „Notlösung” die Rede.