Zähl Pixel
Jahresrückblick Langelsheim

GZ Plus IconHeiko Rataj plant die Westharz-Halle

Die Zeichnung zeigt einen Entwurf für die geplante Westharz-Halle in Langelsheim. Zu sehen sind ein flacher Vorbau, dahinter eine Halle mit ganz leicht geneigtem Dach.

Der neue Entwurf der Halle zeigt die Frontansicht. Mittig kann die Westharz-Halle geteilt werden, sodass zwei Veranstaltungen parallel möglich sind. Foto: Rataj

Im Langelsheimer Gewerbegebiet „Frau Sophienhütte Süd“ will Unternehmer Heiko Rataj eine Eventhalle für bis zu 1500 Besucher bauen.

Donnerstag, 01.01.2026, 04:00 Uhr

Langelsheim blickt 2025 auf ein Vorhaben, das für die Stadt und den gesamten Nordharz langfristig von Bedeutung sein dürfte: Die Planungen für die neue „Westharz-Halle“ nehmen konkrete Formen an. Das Projekt, initiiert und vorangetrieben vom Unternehmer Heiko Rataj, soll auf einem rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbegebiet „Frau Sophienhütte Süd“ entstehen und eine moderne Veranstaltungshalle mit einer Kapazität für bis 1500 Besucherinnen und Besucher.

Der Entwurf zeigt, dass hier nicht eine Mehrzweckhalle entstehen soll, die kulturelle Vielfalt und wirtschaftliche Nutzbarkeit gleichermaßen ermöglicht.

Konzerte, Tagungen, Messen, Vereine

Zum Konzept gehört, dass die Räume flexibel nutzbar sind: Die Innenräume sollen in zwei Bereiche teilbar sein, sodass parallel verschiedene Veranstaltungen stattfinden können. Denkbar sind Konzerte, Tagungen, Messen, Vereinsveranstaltungen, Firmenfeiern und private Festlichkeiten – ein breites Spektrum. Für Langelsheim würde diese Halle ein Angebot schaffen, das es in dieser Form in der Region bislang nicht gibt und das weit über die Stadtgrenzen hinaus Strahlkraft entfalten könnte.

In Politik und Verwaltung stößt das Vorhaben auf Zustimmung. Der Stadtrat begleitet das Projekt konstruktiv, da es nicht nur kulturelle Akzente setzt, sondern auch wirtschaftliche Impulse verspricht. Auf einem bisher ungenutzten Gewerbeareal soll ein Ort entstehen, der zusätzliche Besucher nach Langelsheim zieht und damit auch Gastronomie, Handel und Dienstleistungen stärkt. Gleichzeitig soll die neue Veranstaltungshalle die Attraktivität der Stadt fstärken ür Vereine, Veranstalter und Unternehmen, die bislang häufig auf Standorte außerhalb des Westharzes ausweichen mussten.

Auch in der Bevölkerung wird das Projekt positiv aufgenommen. Viele sehen darin ein Zeichen für Aufbruch und langfristige Investition in die Lebensqualität der Stadt. Die Westharz-Halle gilt für viele als Möglichkeit, kulturelle Angebote wohnortnah zu erleben, statt den Weg in größere Städte antreten zu müssen. Die Aussicht auf eine moderne Infrastruktur schafft zudem Anknüpfungspunkte für zukünftige Veranstaltungen, Kooperationen und touristische Angebote.

Hallen-Debatte in Goslar neu entfacht

Während konkrete Bau- und Zeitpläne in den kommenden Jahren weiter ausgestaltet werden, macht die Diskussion um die Halle 2025 vor allem eines deutlich: Die Westharz-Halle ist kein vages Konzept mehr, sondern eine realistische Perspektive für Langelsheim. Wenn das Vorhaben planmäßig umgesetzt wird, könnte sich die Stadt in wenigen Jahren über einen zentralen Ort der Begegnung freuen.

Auch weitere Investoren planen dem Vernehmen nach, auf den Gewerbeflächen in Langelsheim zu investieren. Offiziell stehen noch keine Namen fest.

Derweil sorgen die Pläne in der benachbarten Welterbestadt Goslar für erhebliche Diskussionen. Sie sind verknüpft mit der seit Jahren anhaltenden Debatte um Hotel und Stadthalle im Kaiserpfalzquartier.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Themen aus der Region