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Oberharzer Bergwerksmuseum

GZ Plus IconKündigungsschutzklage: Ex-Leiter Ulrich Reiff erhält Abfindung

Zwei Männer stehen vor einer Glasvitrine.

Peter Fickler (rechts) überreicht dem damals noch Museumsdirektor Ulrich Reiff eine Tasse aus dem Nachlass seines Ur-Ur-Ur-Großvaters, aus der Oberbergrat Wilhelm-Julius Albert, der Erfinder des Drahtseils, getrunken hat. Foto: Neuendorf

Im Oberharzer Bergwerksmuseum ist nach dem Betreiberwechsel für den Ex-Leiter Ulrich Reiff kein Platz mehr. Reiff klagte gegen seine Kündigung und erhält eine Abfindung.

Mittwoch, 28.01.2026, 16:00 Uhr

Clausthal/Goslar. Ulrich Reiff, langjähriger Mitarbeiter der Welterbestiftung und Leiter des Oberharzer Bergwerksmuseums in Zellerfeld, erhält eine Abfindung für den Verlust seines Arbeitsplatzes. Darauf hat er sich mit der Welterbestiftung am Mittwoch vor dem Arbeitsgericht Braunschweig geeinigt.

Reiff bekommt eine Abfindung in Höhe von vier Monatsgehältern. Dafür akzeptiert er die Kündigung aus betrieblichen Gründen. Die Welterbe-Stiftung, die vom kommissarischen Vorstandsdoppel Lea Dirks und Morea Deden vertreten wurde, hatte zunächst drei Monatsgehälter angeboten.

Reiff war im Juni vorigen Jahres mit Wirkung zum Dezember 2025 gekündigt worden, weil sein Arbeitsplatz wegfiel. Dagegen klagte er. Die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld hatte den Betriebsführungsvertrag mit der Welterbestiftung auslaufen lassen.

Der neue Museumsbetreiber, eine gemeinnützige GmbH, die vom Oberharzer Geschichts- und Museumsverein getragen wird, hatte erklärt, sich keinen Leiter leisten zu können und die Einrichtung ohne diese Stelle am Laufen zu halten. oli

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