Wo Harzburger ihre Elektrogeräte gratis reparieren lassen können
Manfred Hesse (l.) und Heiner Willkommen sind zwei der Ehrenamtlichen, die im Mehrgenerationenhaus Elektrogeräte reparieren. Foto: Schlegel
Im Mehrgenerationenhaus wird es demnächst die Möglichkeit geben, Elektrogeräte gratis reparieren zu lassen. Die GZ sagt, wann es losgeht und was instandgesetzt wird.
Bad Harzburg. Muss man immer alles gleich wegwerfen, nur weil es nicht mehr funktioniert? Kann man die Brotmaschine nicht vielleicht doch noch reparieren? Die Stichsäge? Könnte man, wenn man die technischen Fähigkeiten dazu hat. So wie die sieben Herren, die künftig ihr Wissen im Repair-Café des Mehrgenerationenhauses in den Dienst der Allgemeinheit, der guten Sache und der Nachhaltigkeit stellen werden. Am Donnerstag fiel intern der offizielle Startschuss. Im März aber können die ersten Sachen zum Reparieren vorbeigebracht werden.
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Kein neuer Gedanke
Im Mittelpunkt stehen jedoch die sieben Ehrenamtlichen, die sich künftig darum kümmern wollen, dass im Haus der Kirche ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet werden kann.

Daniel Tomowski von der Wirego, Landrat Dr. Alexander Saipa und Bürgermeister Ralf Abrahms (v.l.) bei der Vorstellung des Projekts. Foto: Schlegel
Eine Modellregion
„Jedes Mal, wenn Abfall vermieden wird, stärkt das unsere Region“, brachte es Daniel Tomowski von der Wirego ganz zugespitzt auf den Punkt. Er umriss kurz das Projekt „Kreislaufwirtschaft Goslar“. Immerhin sei der Landkreis eine von drei Modellregionen, die bundesweit vom Bundesbauministerium unterstützt werden. Stichwort: Kreislaufwirtschaft im ländlichen Raum.
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Im Mehrgenerationenhaus steht natürlich die Arbeit der reparierenden Ehrenamtlichen im Vordergrund. Auch das passt genau zum Geist der Kreislaufwirtschaft.

Thorsten Ritzka ist der Kopf des siebenköpfigen Teams der Ehrenamtlichen. Foto: Schlegel
Ein Elektromeister im Team
Heiner Willkommen beispielsweise ist Elektromeister. Sein Know-how ist natürlich unerlässlich für die Reparatur von Haushaltsgeräten. Die sollen ja hinterher nicht nur funktionieren, sondern auch sicher sein. Aber auch die anderen Mitstreiter sind vom Fach, alle kommen aus handwerklichen Berufen und reparieren nebenbei schon seit Jahren.
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Anmeldung erforderlich
Das erste Mal wird das Repair-Café am Donnerstag, 5. März, ab 17 Uhr öffnen. Wer etwas vorbeibringen möchte, muss das aber vorher anmelden, damit die Ehrenamtlichen ihre Arbeit koordinieren und terminieren können. Und eins muss allen, die ihre defekten Geräte vorbeibringen, klar sein: Zaubern können Thorsten Ritzka und seine Kollegen auch nicht. Wenn kaputt, dann kaputt. Da hilft irgendwann auch noch so viel Fachwissen nichts.
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