Forstamt Liebenburg: Holger Sohns folgt auf Detlef Tolzmann
Holger Sohns übernimmt die Leitung des Forstamtes Liebenburg. Foto: Niedersächsische Landesforsten
Seit dem 1. Juni hat das Forstamt Liebenburg einen neuen Chef. Holger Sohns freut sich auf die Besonderheiten in seinem neuen Revier.
Liebenburg. Das Forstamt Liebenburg der Niedersächsischen Landesforsten hat seit dem 1. Juni einen neuen Leiter: Holger Sohns folgt auf Detlef Tolzmann, der das Amt über viele Jahre geprägt hat. Für Sohns ist die neue Aufgabe zugleich eine Rückkehr an eine Wirkungsstätte seiner frühen forstlichen Laufbahn und in die Nähe seiner Heimat. Besonders freut er sich auf die vielen – teils einzigartigen – Besonderheiten in den Wäldern.
Zurück in die Wälder Liebenburgs
Dass er im und mit dem Wald arbeiten wollte, stand für Holger Sohns schon früh fest. Geprägt wurde er vor allem von seinem älteren Bruder, der ihn in den Sommerferien regelmäßig mit in sein Forstrevier nahm. „Das fand ich vom ersten Tag an klasse“, erinnert sich Sohns. Nach seinem forstlichen Studium in Göttingen absolvierte er im Forstamt Liebenburg seinen Anwärterdienst – das praktische Ausbildungsjahr junger Förster. Nun kehrt er als Forstamtsleiter zurück.Feierliche Eröffnung
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Seine berufliche Laufbahn führte Sohns unter anderem in den Harz, wo er im Revierdienst und als Maschineneinsatzleiter tätig war. Anschließend arbeitete er in der Betriebsleitung der Landesforsten und übernahm für 18 Jahre die Leitung des landesweit zuständigen Wegebaustützpunktes im Forstamt Seesen.
Besonders schätzt er am Forstamt Liebenburg die Vielfalt der Wälder und die unterschiedlichen Waldbesitzstrukturen. Das Forstamt betreut zahlreiche Waldbesitzer. Gerade der Austausch liegt ihm besonders am Herzen.
Besonderheiten der Wälder
Bereits im Harz kam er intensiv mit dem ehemaligen Bergbau in Berührung, und auch in seinem neuen Wirkungsbereich prägen historische Bergbauflächen und Bergseen als Besonderheit die Wälder. Neben strategischen Aufgaben freut er sich ausdrücklich auf praktische Tätigkeiten beim Holzverkauf oder beim traditionellen Weihnachtsbaumverkauf in der Revierförsterei Salder.Harsche Kritik gegen Landkreis-Spitze
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Ein Forstamt, viele Funktionen
Das Niedersächsische Forstamt Liebenburg gehört zu den 24 Forstämtern der Niedersächsischen Landesforsten. Die Wälder liegen im Städtedreieck Wolfenbüttel, Goslar und Hildesheim und werden von 13 Revierförstereien betreut. Hauptbaumart ist die Buche, daneben prägen Ahorn, Esche, Eiche, Fichte, Lärche und viele weitere die Wälder des Forstamtes.
Eine Besonderheit ist der hohe Anteil an Betreuungswald. Rund 160 betreute Privat- und Körperschaftswälder gehören zum Aufgabenbereich des Forstamtes. Dadurch spielen die Beratung und Betreuung vieler Waldbesitzer eine wichtige Rolle in der alltäglichen Arbeit des Forstamtes sowie der Revierförster.
Bundesweite Anerkennung
Eine weitere Besonderheit ist eines der Naturtalente der Landesforsten: der Mittelwald Liebenburg im Salzgitter-Höhenzug. Auf rund 200 Hektar wurde dort seit Ende der 1980er Jahre die historische Mittelwaldwirtschaft wiederbelebt. Heute gilt der Mittelwald als herausragendes Biodiversitätsprojekt und findet bundesweit Anerkennung. Die besondere Bewirtschaftungsform schafft wertvolle Lebensräume für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten.Auch Harzer Kommunen schlagen Alarm
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Die Wälder des Forstamtes Liebenburg erfüllen neben nachhaltiger Holzproduktion, Erholung und Naturschutz wichtige Funktionen für das Klima, die Wasserspeicherung sowie die Umweltbildung im Wald. Genau diese Vielseitigkeit an Waldfunktionen und Besonderheiten macht für Holger Sohns den besonderen Reiz seiner neuen Aufgabe aus.
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