144 Teilnehmer stürzen sich ins kühle Nass der Innerstetalsperre
Insgesamt 144 Teilnehmer stürzen sich in die kalte Innerstetalsperre beim 50. Neujahrsschwimmen. Foto: Heinemann
Das Neujahrsschwimmen feierte Jubiläum am 1. Januar. Dieses Mal wurden Teilnehmer von einer Jury für ihre Kostüme prämiert. So verlief das Spektakel am Neujahrstag.

Zum 50. Neujahrsschwimmen gibt es eine Erinnerungsnadel. Foto: Heinemann
Extra für das Jubiläums-Schwimmen hat die DLRG-Ortsgruppe Langelsheim eine Erinnerungsnadel anfertigen lassen, die alle an diesem Tag kaufen konnten. Außerdem nutzten die letzten Leute die Möglichkeit, ein GZ-Glücksschweinchen zu erwerben – alle 25 restlichen wurden verkauft.
Und auch eine weitere Neuerung verkündete DLRG-Vorsitzender Markus Romainschick: „In diesem Jahr haben wir eine Jury, die die besten drei Kostüme auswählt“.
Oliver Kemper aus Oker bekommt einen Pokal für das beste Kostüm. Foto: Heinemann

Siegerehrung für das beste Kostüm (v.l.): Oliver Kemper aus Oker (1. Platz), Markus Romainschick, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Langelsheim, und Christiaan Ehlers aus Immenrode (2. Platz). Foto: Heinemann

Auch die Wolfshäger Hexenbrut ist mit dabei: zwei der Hexen steigen später mit ins Wasser. Foto: Heinemann
Auf die Sicherheit achteten die Rettungsschwimmer, die vor allen anderen ins Wasser stiegen. Man müsse aufpassen, nicht zu schnell ins Wasser zu gehen und zu lange sollte auch keiner drinbleiben. Das Wasser hatte eine Temperatur von 4 Grad Celsius.
Die Verpflegung übernahm wieder die DLRG-Ortsgruppe. Verkauft wurden Würstchen, Glühwein, Kaffee und mehr. Die Kinder backten Waffeln. Was eingenommen wurde, kommt der Ortsgruppe zugute.
Viele der Schwimmer gingen mit Kostüm ins Wasser. Foto: Heinemann
Für die Unterhaltung nebenbei gab es einen Clown, der für die Kinder lustige Luftballontiere knotete. Auch er stieg später mit ins Wasser und verteilte munter weiter seine bunten Ballontiere.
Auch die Hexen brachten wieder ordentlich gute Laune mit. Mit mehrere Tanz-Performances regten sie die Umstehenden zum Mitmachen ein. „Da wird einem gleich viel wärmer“, lachte eine Frau beim Tanzen.
Unter den Teilnehmern finden sich die verschiedensten Kostüme. Foto: Heinemann
Pünktlich um 14 Uhr stürzten sich die 144 Leute dann ins Wasser. Der starke Wind und der kurz vorher eingesetzte Schneefall sorgten auch außerhalb der Innerstetalsperre für Kälte. Aber beim Zuschauen vergaß man schnell die Temperaturen.
Der Tag verlief glücklicherweise ohne ungewollte Zwischenfälle und alle konnten nach der Veranstaltung noch ein Heißgetränk genießen oder nach Hause fahren, um sich in eine Decke zu kuscheln.
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