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50. Neujahrsschwimmen

GZ Plus Icon144 Teilnehmer stürzen sich ins kühle Nass der Innerstetalsperre

Menschenmenge in Badeklamotten

Insgesamt 144 Teilnehmer stürzen sich in die kalte Innerstetalsperre beim 50. Neujahrsschwimmen. Foto: Heinemann

Das Neujahrsschwimmen feierte Jubiläum am 1. Januar. Dieses Mal wurden Teilnehmer von einer Jury für ihre Kostüme prämiert. So verlief das Spektakel am Neujahrstag.

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Von Ronja Heinemann
Freitag, 02.01.2026, 04:00 Uhr
Gleich zu Beginn des neuen Jahres stand in Langelsheim ein Jubiläum an. Zum 50. Mal fand das Neujahrsschwimmen statt. An der Innerstetalsperre trafen sich am Donnerstag zahlreiche mutige Schwimmer und Personen, die das Spektakel beobachteten.
Eine runde Erinnerungsnadel zum 50. Neujahrsschwimmen der DLRG.

Zum 50. Neujahrsschwimmen gibt es eine Erinnerungsnadel. Foto: Heinemann

Extra für das Jubiläums-Schwimmen hat die DLRG-Ortsgruppe Langelsheim eine Erinnerungsnadel anfertigen lassen, die alle an diesem Tag kaufen konnten. Außerdem nutzten die letzten Leute die Möglichkeit, ein GZ-Glücksschweinchen zu erwerben – alle 25 restlichen wurden verkauft.

Und auch eine weitere Neuerung verkündete DLRG-Vorsitzender Markus Romainschick: „In diesem Jahr haben wir eine Jury, die die besten drei Kostüme auswählt“.
Mann im Anzug mit Zylinder bekommt einen Pokal

Oliver Kemper aus Oker bekommt einen Pokal für das beste Kostüm. Foto: Heinemann

Denn wer das Neujahrsschwimmen schon einmal besucht hat, weiß, dass sich viele der Teilnehmer gerne verkleiden. Ganz vorne mit dabei war natürlich die Wolfshäger Hexenbrut, die geschminkt und mit Besen ankam. Der erste Platz ging an Oliver Kemper aus Oker, der einen Pokal erhielt. Er ging mit Anzug und Zylinder in das kalte Wasser.
Drei Menschen, zwei mit lustiger Kopfbedeckung, stehen nebeneinander.

Siegerehrung für das beste Kostüm (v.l.): Oliver Kemper aus Oker (1. Platz), Markus Romainschick, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Langelsheim, und Christiaan Ehlers aus Immenrode (2. Platz). Foto: Heinemann

Der zweite Platz ging an Christiaan Ehlers aus Immenrode für sein Gockel-Kostüm. Insgesamt 144 Teilnehmer konnte die DLRG am Donnerstag begrüßen. Romainschick freute sich sehr über die rege Teilnahme, auch wenn der Rekord von 199 Schwimmern aus dem vergangenen Jahr nicht geknackt wurde.
Als Hexen verkleidete Personen stehen nebeneinander.

Auch die Wolfshäger Hexenbrut ist mit dabei: zwei der Hexen steigen später mit ins Wasser. Foto: Heinemann

Auf die Sicherheit achteten die Rettungsschwimmer, die vor allen anderen ins Wasser stiegen. Man müsse aufpassen, nicht zu schnell ins Wasser zu gehen und zu lange sollte auch keiner drinbleiben. Das Wasser hatte eine Temperatur von 4 Grad Celsius.

Die Verpflegung übernahm wieder die DLRG-Ortsgruppe. Verkauft wurden Würstchen, Glühwein, Kaffee und mehr. Die Kinder backten Waffeln. Was eingenommen wurde, kommt der Ortsgruppe zugute.
Menschen in Kostümen im Wasser.

Viele der Schwimmer gingen mit Kostüm ins Wasser. Foto: Heinemann

Für die Unterhaltung nebenbei gab es einen Clown, der für die Kinder lustige Luftballontiere knotete. Auch er stieg später mit ins Wasser und verteilte munter weiter seine bunten Ballontiere.

Auch die Hexen brachten wieder ordentlich gute Laune mit. Mit mehrere Tanz-Performances regten sie die Umstehenden zum Mitmachen ein. „Da wird einem gleich viel wärmer“, lachte eine Frau beim Tanzen.
Mann im Hasenkostüm mit Karotte in der Hand.

Unter den Teilnehmern finden sich die verschiedensten Kostüme. Foto: Heinemann

Pünktlich um 14 Uhr stürzten sich die 144 Leute dann ins Wasser. Der starke Wind und der kurz vorher eingesetzte Schneefall sorgten auch außerhalb der Innerstetalsperre für Kälte. Aber beim Zuschauen vergaß man schnell die Temperaturen.

Der Tag verlief glücklicherweise ohne ungewollte Zwischenfälle und alle konnten nach der Veranstaltung noch ein Heißgetränk genießen oder nach Hause fahren, um sich in eine Decke zu kuscheln.

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