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Kommunalwahl in Liebenburg

GZ Plus IconWird es nur einen geben?

Wahlhelfer leeren eine Wahlurne aus.

Im September sind die Bürger der Gemeinde Liebenburg zur Wahl eines neuen Bürgermeisters aufgerufen. Foto: Gereke (Archiv)

Die SPD Liebenburg kürt ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im September. GZ-Redakteur Andreas Gereke ordnet ein.

Von Andreas Gereke Donnerstag, 19.03.2026, 19:30 Uhr
Der Platzhirsch ist auf die Lichtung getreten – und wartet nun auf Kontrahenten. Hesses Kür zum Kandidaten ist keine Überraschung. Die eigentlich spannende Frage in der Gemeinde lautet: Wird ihn diesmal jemand herausfordern und sich ebenfalls ums Bürgermeisteramt bewerben? Demokratie lebt ja nicht nur vom Mitmachen, sondern auch von Auswahl. Oder wird es so wie vor fünf Jahren, als der Döhrener einziger Bewerber blieb. In seiner Bewerbungsrede verzichtete Hesse auf das Teilen von Visionen. Als alter Hase im Amt weiß er: Angesichts des engen finanziellen Spielraums der Gemeinde ist sowieso kein Platz für Träumereien. Und nach seinen fast 13 Jahren im Chefsessel des Rathauses wissen die Liebenburger auch, wen sie am 13. September wählen können. Er gab sich das Siegel des bodenständigen Pragmatikers – eine treffende Selbstcharakterisierung. Im Falle einer Wiederwahl wird es für Hesse übrigens historisch. Bislang war immer von Hubert Spaniol als „Liebenburgs ewiger Bürgermeister“ die Rede, er amtierte von 1996 bis 2013. Die neue Amtszeit von Hesse würde acht Jahre laufen – es wäre die Voraussetzung, Spaniols Rekordamtszeit zu übertrumpfen.
Andreas Gereke

Andreas Gereke Foto: Privat

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