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1200 Euro übergeben

GZ Plus IconLeben mit Krebs stiftet Gefrierschrank für Goslarer Hospiz

Anka Trumpfheller (Hospiz Christophorus-Haus) freut sich über 1200 Euro von Eike Hulsch (Leben mit Krebs Goslar-Salzgitter).

Anka Trumpfheller (Hospiz Christophorus-Haus) freut sich über 1200 Euro von Eike Hulsch (Leben mit Krebs Goslar-Salzgitter). Foto: Privat

Das Goslarer Hospiz Christophorus-Haus hat vom Verein Leben mit Krebs eine Spende über 1200 Euro für einen neuen Gefrierschrank erhalten. Der Verein unterstützt das Hospiz regelmäßig, ein Großteil der dortigen Gäste sind Krebspatienten.

Von Redaktion Mittwoch, 23.07.2025, 15:00 Uhr

Goslar. Eine Spende in Höhe von 1200 Euro hat das Goslarer Hospiz Christophorus-Haus vom Verein Leben mit Krebs Goslar-Salzgitter erhalten. Das Geld ist für den Kauf eines neuen Gefrierschranks bestimmt.

Das Hospiz Christophorus-Haus in Goslar besteht bereits seit 23 Jahren und ist „ein wichtiger Pfeiler der Palliativmedizin in unserer Stadt und unserer Region“, betont Eike Hulsch, der Vorsitzende des Vereins Leben mit Krebs. „Nach unseren Erkenntnissen sind rund 85 Prozent der Gäste im Hospiz Krebspatienten. Deshalb hat auch die Unterstützung für diese Einrichtung bei uns einen hohen Stellenwert.“

Normalerweise gilt die Unterstützung des Vereins der Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter. Doch diesmal war die Technik dran. Die Tiefkühlung im Haus war schadhaft geworden. Ein neuer Gefrierschrank musste her. Der Hilferuf kam an.

Zuschuss zur Trauerarbeit

Der Verein hatte bereits Ende Juni 1000 Euro aus den Erlösen des Wohltätigkeitsgolfturniers in Salzgitter an das Hospiz übergeben. Dieses Geld war für Kurse zur Trauerbewältigung und für die Weiterbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter bestimmt.

Hulsch sagt: „Wir sprechen hier über den letzten Lebensabschnitt eines schwer erkrankten Menschen. Dabei steht Humanität und ganz besonders die Menschenwürde im Fokus. Die ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung, die Beherrschung von Schmerzen und anderer Krankheitsbeschwerden sowie psychologische, soziale und spirituelle Maßnahmen haben allerhöchste Priorität.“

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