Warum in Neuwallmoden nach dem Fällen neue Bäume gepflanzt werden
Die Neile in Neuwallmoden: Nach der Baumfällaktion müssen Neuanpflanzungen in einigem Abstand zum Ufer erfolgen. Foto: Gereke
Erst steht das Fällen der Bäume an der Neile an, jetzt folgen Neuanpflanzungen. Was steckt dahinter? Und auch für ein anderes Hochwasserschutzprojekt passiert etwas.
Neuwallmoden. Erst das Fällen der Bäume, dann die Nachpflanzung ein paar Meter weiter östlich: Entlang der Neile in Neuwallmoden, die als Hochwasserschutzprojekt nördlich der Brücke im Dorf auf fast 300 Metern erfolgen soll, sind neue Bäume in die Erde gekommen.
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„Innerorts sind direkt auf der Berme 28 Bäume – Esche, Weide, Schwarz-Erle – zu pflanzen. Zusätzlich hat eine Unterpflanzung mit 52 Sträuchern wie Weißdorn, Schlehe, Purpur-Weide, Holunder und roter Hartriegel zu erfolgen“, informiert Maximilian Strache, Sprecher des Landkreises Goslar, der Genehmigungsbehörde, auf GZ-Nachfrage.
Die Pflanzung der Bäume erfolgte direkt im Anschluss an die Gehölzbeseitigung zunächst östlich der Baustraße, „um die Fledermausleitlinie so schnell wie möglich wiederherzustellen“, so Strache. Es handelt sich dabei um eine temporäre Leitlinie, denn: Nach Abschluss aller Bauleistungen werden die Bäume auf die Berme versetzt und es erfolgt die Unterpflanzung mit Sträuchern

Am Steimkerbach südlich von Lutter gibt es bereits ein Bodenbereitstellungslager. Dort wird der Aushub vom Ufer der Neile in Neuwallmoden zwischengelagert. Foto: Gereke
Auch außerorts von Neuwallmoden müssen für den Eingriff Ersatzpflanzungen erfolgen. Insgesamt handelt es sich dabei um 104 Bäume und 55 Sträucher. Sie kommen auf sieben unterschiedlichen Flurstücken in die Erde.
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An der Bermen-Baustelle wird es erst in einigen Wochen weitergehen – mit der Rodung der Wurzelstubben. Das kann aufgrund der Schonzeit für Bilche erst ab Mai erfolgen. In Bodennestern rund um die Baumwurzeln werden Bilche im Winterschlaf vermutet. Im Anschluss erfolgen dann die Erdarbeiten für die Neile-Aufweitung. Bis Ende August sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Baukosten betragen rund 600.000 Euro.
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Nach Berechnungen der Ingenieure werden rund 2600 Kubikmeter Boden während der Maßnahme bewegt werden. Bodenaushub, der für den Bau des Damms am Hochwasserrückhaltebecken Steimkerbach südlich von Lutter eingesetzt werden kann. Dafür tat sich am Steimkerbach bereits etwas. Eine Baufirma schuf dort ein sogenanntes Bodenbereitstellungslager. „Die Fläche ist jetzt schon jetzt hergestellt worden, weil dort Aushub von der Neile-Aufweitung gelagert wird, die später in den Damm eingearbeitet werden soll“, erklärt Sandra Ramdohr, Pressesprecherin des Wasserverbands Peine.
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