Gose-Bricks: Lego-Land (nicht nur) für Goslar-Liebhaber
Ob man das vielleicht nachbauen kann? Die Gose-Bricks sind auch was für Fotografen: Die Handys sind im Dauereinsatz. Foto: Kammer
Im Kulturmarktplatz zeigen 31 Aussteller ihre neuesten Lego-Konstruktionen. Allein 1000 Zuschauer zieht das Ereignis, die „Gose-Bricks“, am Samstag in die Ausstellung.
Goslar. „Gose Bricks“, das Lego-Event im Harz, ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr. In Scharen kommen die Besucher, wenn die bunten Steine den Kulturmarkplatz ein Wochenende lang in eine faszinierend fantasievolle Welt verwandeln. Die Veranstalter rund um Sascha Lüddecke konnten sich bereits am Samstagabend über eine Rekordbesucherzahl von 1000 freuen.
Auch das sind die Gose Bricks: eine beeindruckende Show von Highlights aus der Eroberung des Weltalls. Foto: Kammer
„Gose Bricks“ im Kulturmarktplatz
Goslars Altstadt aus Lego: Fabian Degen zeigt sein Meisterwerk
Gemälde aus Steinen
Ganz anders hingegen die Welt, die Dieter Gieske zeigte. Aus Lego-Steinen hatte er großformatige Gemälde gebaut, beispielsweise ein farbenprächtiges Dorf am Meer. Entworfen wurde die Darstellung mithilfe eines KI-Programms, was zeigt: Auch der seit den 1950er Jahren bekannte Lego-Stein geht mit der Zeit und nutzt gern neue technische Möglichkeiten.
Für diese Konstruktionen begeistern sich Jung und Alt. Foto: Kammer
Bauwerke dargestellt
Die Betrachter waren begeistert, probierten unterschiedliche Blickwinkel und Betrachtungsweisen und schossen Erinnerungsfotos. Vielleicht kann man sich ja selbst mal an einem solchen Bild, kleiner natürlich, versuchen? Dennoch: Bei Lego denkt natürlich jeder Besucher daran, wie er als Kind zunächst versucht hat, Häuser aus den Bauteilen zu bauen. So fanden Darstellungen von Bauwerken großes Interesse. Und es gab sie in allen Größen und Schwierigkeitsgraden: 5000 Steine hatte Damian Lauer zu einer Burg im Mittelalter verbaut, der sechsjährige Nathan Lauer hingegen hatte einen Spielplatz mit dazugehörigem Streichelzoo entworfen. Die von Patrick Lauer gebaute Stadt am Gardasee hingegen umfasste 200.000 Teile – Bauzeit fünf Monate.Magnet Kulturmarktplatz
Lego-Fan-Event „Gose Bricks“ zieht viele Menschen nach Goslar
Marktplatz ist Favorit
Absoluter Favorit der Lego-Fans war jedoch der Marktplatz von Goslar, gebaut von Fabian Degen. Absolut realistisch, die Streifen auf dem Platz, das Rathaus, die Kaiserworth, der Adler, die Marktkirche...
Der Goslarer Marktplatz von Fabian Degen ist das Schmuckstück. Foto: Kammer

Ein großer Mitmachtisch mit zahllosen bunten Steinen lockte, sich einmal selbst zu versuchen. Foto: Kammer

Sehen und staunen: Sascha Lüddecke ist für eine Neuauflage 2027 optimistisch. Foto: Kammer
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