An wen geht der Bürgerpreis der Goslarer Tessner-Stiftung?
7000 Euro für die Goslarer Seniorenvertretung (v.l.): Das Vorstandstrio Beate Theermann, Siegfried Rey und Elke Springborn freut sich über den Bürgerpreis der Tessner-Stiftung. Foto: Stadt Goslar
Zwei Organisationen, die wichtige Arbeit für die Gesellschaft leisten, erhalten den Bürgerpreis der Tessner-Stiftung. Weitere 10.000 Euro gehen an vier Brandopfer-Kinder.
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Wertvolle Arbeit für Betroffene und Angehörige
Weitere 3000 Euro gehen an die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Goslar, von der bei winterlichem Wetter am Abend aber niemand erschienen war. „Der Verein leistet wertvolle Arbeit in der Aufklärung, Beratung und Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen“, dankte Schwerdtner namentlich dem Vorstand um Erhard Stahl, Gudrun Ribbe, Kristen Bittner und Jochen Börnke.
Mäzen Hans-Joachim Tessner lobt den Bürgerpreis über seine Familienstiftung aus. Anfang März wird Goslars Ehrenbürger auch schon 82 Jahre alt. Er stand in der ersten Reihe der Gäste und war sichtlich zufrieden mit der Entscheidung.Kommunalwahlen am 13. September 2026
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Zentrale Rolle in der Gesellschaft
Warum die Seniorenvertretung und die Alzheimer-Gesellschaft? „Unsere Stiftung fördert die Institution, weil ältere Menschen eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft einnehmen“, heißt es in der Begründung der Stiftung. Sie wolle für die Senioren die soziale Teilhabe stärken und zur Reduzierung von sozialer Isolation beitragen. Denn: „Senioren verdienen Anerkennung, Autonomie und eine Lebensqualität, die ihnen Respekt, Sicherheit und sinnvolle Aktivitäten ermöglicht.“ Die Alzheimer-Gesellschaft wird wiederum bedacht, weil Alzheimer- und Demenz-Erkrankungen eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung darstellten und frühzeitig geförderte Initiativen die Lebensqualität, Selbstständigkeit und insbesondere die Würde der Betroffenen deutlich verbessern könnten.
Gelungene Überraschung: Erst zwei Tage vor dem Empfang hat Hans-Joachim Tessner mit Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner Kontakt aufgenommen und weitere 10.000 Euro für die Brandopfer-Kinder zugesagt. Foto: Epping
Clou des Abends war zudem wie berichtet, dass Tessner spontan noch einmal 10.000 Euro über seine Stiftung zur Verfügung stellte. Sie kommen den vier Kindern im Alter zwischen sechs und 22 Jahren aus Oker zugute, deren Vater die Mutter mit Benzin übergossen und angezündet hatte. Am Freitag hatte der 50-jährige Mann sein Schuld-Urteil im Mordprozess empfangen.
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