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Luxus-Imbiss, Schloss-Abriss, Kartoffel

Aprilscherze: Bei drei GZ-Beiträgen haben wir geflunkert

Nur ein Aprilscherz: Keine Angst, das Bündheimer Schloss wird nicht abgerissen. Das Bild ist mit KI manipuliert.

Nur ein Aprilscherz: Keine Angst, das Bündheimer Schloss wird nicht abgerissen. Das Bild ist mit KI manipuliert. Foto: Montage

Fantastische Geschichten zum 1. April sind seit mehr als 400 Jahren überliefert. Auch bei drei heutigen GZ-Artikeln saß der Schalk im Nacken. Wir klären auf.

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Von Jörg Kleine
Mittwoch, 01.04.2026, 18:44 Uhr

Goslar/Bad Harzburg/Braunlage. „Im Landkreis Goslar sind Hausbesitzer in Sachen Denkmalschutz aus der Vergangenheit ja schon so manche Abstrusität gewohnt. Beispiel: Goslarer Fensterstreit“, schreibt GZ-Redakteur Christoph Exner zur Erläuterung seines Beitrags über den geplanten Turmbau an der Harzburg. „Insofern mag die Nachricht, das Bündheimer Schloss müsse abgerissen werden, vielleicht nicht völlig abwegig geklungen haben. Doch an der Sache ist natürlich nichts dran. Es handelt sich um einen Aprilscherz“, fügt er an.

Bei den zum Text gehörigen Bildern handelt es sich um Montagen, die durch Bildbearbeitung mit Künstlicher Intelligenz erstellt wurden. „Weder finden im Schloss aktuell Bauarbeiten statt, noch müssen die Steine des Gebäudes für den Bau des Harzburg-Turms auf dem Burgberg verwendet werden, weil das der Denkmalschutz so will“, macht der GZ-Redakteur klar.

Kein Kartoffeldenkmal in Braunlage geplant

April, April gilt auch für den Beitrag über ein vermeintliches neues Denkmal in Braunlage. Johann Georg von Langen gebührt zwar das Verdienst, dass in Braunlage schon 1748 Kartoffeln angebaut worden sind. Aber in Erinnerung an seinen 250. Todestag soll auf der Neuen Mitte in Braunlage kein Kartoffeldenkmal entstehen. Das hat sich GZ-Redakteur Michael Eggers als Aprilscherz nur ausgedacht. Auch die Illustrationen zu den Denkmal-Entwürfen sind falsch – und mit KI generiert.

„Villa Helene“ wird kein Luxus-Imbiss

Frei erfunden ist zudem der Beitrag von Jörg Kleine über einen geplanten Luxus-Imbiss an der Bundesstraße 498 im Okertal. Die Brandruine der früheren „Villa Helene“ wird zwar derzeit tatsächlich abgerissen, aber konkrete Pläne, wie das Grundstück künftig genutzt wird, gibt es nicht. Oder vielleicht doch? Wir werden sehen, was aus der Abrissfläche in Zukunft wird.

Ansonsten wünschen wir aus der GZ-Redaktion allen Leserinnen und Lesern noch einen heiteren April und schon mal frohe Ostern.

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