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Alternativprogramm

GZ Plus IconWintergaudi: Altenau kann auch ohne Schnee feiern

Das Stockbrotbacken ist bei den Kindern besonders beliebt.

Das Stockbrotbacken ist bei den Kindern besonders beliebt. Foto: Raksch

Die Altenauer Wintergaudi im Wintermarkt am vergangenen Wochenende war trotz des ausbleibenden Schnees gut besucht. Die Organisatoren hatten ein umfangreiches Alternativprogramm auf die Beine gestellt. Und noch ist die Feier nicht vorbei.

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Von Robin Raksch
Montag, 03.02.2025, 08:00 Uhr

Altenau. Trubel, tanzende Lichter und der Geruch nach Stockbrot herrschten am vergangenen Wochenende in Altenau. Der Ort hatte zur Wintergaudi in den Marktgarten eingeladen. Trotz ausbleibenden Schnees zeigen sich die Organisatoren zufrieden.

Natürlich hätten sich die Veranstalter für ihr Winterfest Schnee gewünscht, sagt Katharina Dundler, die Leiterin der Tourist-Informationen Oberharz, im GZ-Gespräch. Immerhin sei das Ski- und Schlittenfahren auf der Rose stets eines der Highlights der Veranstaltung gewesen. Jedoch hätten die Gäste auch das Alternativprogramm gut angenommen.„Besonders danke ich dem Wintermarkt-Team dafür, dass sie uns stattdessen bei sich aufgenommen haben“, so Dundler.

Gut vorbereitet

Am Abend wird die Kirche mit winterlichen Figuren illuminiert.

Am Abend wird die Kirche mit winterlichen Figuren illuminiert. Foto: Neuendorf

Ganz überraschend kam der Programmwechsel der Feier am Samstag für die Organisatoren Wintermarkt-Gemeinschaft, Skiclub Altenau, Harzklub-Zweigverein Altenau und Kurbetriebsgesellschaft nicht. Nach Erfahrungen aus den vergangenen Jahren hatten sie laut Dundler diesmal bereits zu Weihnachten ein Alternativprogramm aufgestellt, um auf ausbleibenden Schnee vorbereitet zu sein.

Und das zahlte sich nun aus: Programmpunkte wie das Rodeln im Fackelschein und die Lasershow an der Piste fielen zwar aus. Dennoch konnten die Veranstalter etwa bei einer Winter-Rallye durch den Ort 50 neue Winterkönige krönen.

Bei den Kindern sei auch das Stockbrotbacken im Marktgarten besonders beliebt gewesen, sagt Dundler. Zudem konnte der Nachwuchs künstlerisch aktiv werden und Winterlaternen sowie Schneemänner basteln. So etwa Oskar, Alfred, Marleen, Emma und Thea. Sie waren für die Wintergaudi aus Obernkirchen, Hildesheim und Lokstedt angereist.

Die gebastelten Kunstwerke kamen dann auch gleich bei der abendlichen Glühwürmchen-Lichterwanderung zum Einsatz, an der laut Dundler etwa 60 Leute teilnahmen. Winterliche Lichtfiguren mit DJ Axel Seifert an der Kirche und eine Après-Ski-Party ersetzten am Samstagabend die ursprünglich geplante Lasershow auf der Rose.

Oskar (v.r.), Alfred, Marleen, Emma und Thea zeigen ihr künstlerisches Geschick.

Oskar (v.r.), Alfred, Marleen, Emma und Thea zeigen ihr künstlerisches Geschick. Foto: Raksch

Altenauer Eigenart

Zudem fand am Samstag und Sonntag im Kurgastzentrum die Altenauer Eigenart statt, ein Markt, bei dem regionale Kunsthandwerker ihre Arbeiten ausstellen und verkaufen (Bericht folgt). „Es gab ganz viel Betrieb zwischen Kurgastzentrum und Wintermarkt“, sagt die Leiterin der Tourist-Informationen Oberharz weiter. Viele Leute hätten nach einem Besuch der Eigenart auch gleich noch die Gelegenheit genutzt, bei der Wintergaudi vorbeizuschauen.

Der Marktgarten wird gegen Abend so richtig voll.

Der Marktgarten wird gegen Abend so richtig voll. Foto: Neuendorf

Zusätzlich zu dem Programm am Samstag öffnete der Marktgarten auch am Freitag und Sonntag seine Tore. Außerdem veranstaltete der Harzklub-Zweigverein Altenau am Freitag eine Winter-Fackelwanderung. Und noch ist die Feier nicht vorbei. Am heutigen Montag gibt es von 14 bis 21 Uhr eine Winterparty im Marktgarten.

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