Harzer Falken stehen vor harten Prüfungen
Braunlages Trainer Jan Bönning freut sich auf das Duell mit den Schönheider Wölfen am Freitag und die Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte Harsefeld am Sonntag. Foto: Drechsler
Der Eishockey-Regionalligist erwartet am Freitag Schönheide zum Topspiel und reist am Sonntag zu seinem Angstgegner.
Die Saison für die Harzer Falken nimmt langsam an Fahrt auf. Nach Liga und Pokal vorige Woche stehen nun zum ersten Mal zwei Partien in der Eishockey-Regionalliga Nordost für die Braunlager auf dem Spielplan. Am Freitag (20Uhr) kommt der aktuelle Tabellenführer Schönheider Wölfe in das Wurmbergstadion, und am Sonntag geht es für die Falken zu Angstgegner TuS Harsefeld Tigers (19.30Uhr).
Trotz der frühen Phase der Saison ordnet Jan Bönning die Partie der beiden bislang verlustpunktfreien Teams als „Spitzenspiel“ ein. „Ich denke schon, dass die beiden besten Mannschaften der Gruppe B aufeinandertreffen werden und hoffe auf ein sehr attraktives Spiel“, sagt der Trainer der Falken. Sein Team hat bislang zwei Siege auf dem Konto, die Gäste aus dem Erzgebirge bereits drei.
Starkes Team aus dem Osten
Die Wölfe starten seit der Saison 2017/18 in der Regionalliga Ost, haben in dieser Zeit drei Meisterschaften gewonnen und vier Vizetitel erreicht. „Ich freue mich, dass wir nach langer Zeit mal wieder auf Schönheide treffen“, sagt Bönning. Die letzten Vergleiche, zwei Testspiele, datieren aus dem September 2015, als die Falken beim damaligen EHV Schönheide 09 2:6 unterlagen und am Wurmberg 6:4 siegten.
Harzer Falken: Erst Derbysieg, dann Pokaltriumph
Während Spiele gegen die Wölfe also in der Vergangenheit eine Seltenheit waren, reisen die Falken am Sonntag zu einem alten Bekannten, wenn auch einem häufig nicht so liebsamen. Gegen Angstgegner TuS Harsefeld gab es für die Braunlager zuletzt nicht viel zu holen. „Wir versuchen natürlich, diesen Bann zu brechen und endlich mal wieder Punkte in der regulären Saison in Harsefeld zu holen“, sagt Bönning, der selbst dort „eineinhalb Jahre arbeiten durfte“ (Januar 2024 bis Juli 2025).
11:1! Harzer Falken überrollen die Weserstars
Weiter nicht im Kader sein werden Ville Sivonen und Adam Gerhardt, zu deren Verletzungen sich der Verein nach weiteren Untersuchungen in Kürze äußern wird. Auch Davide Vinci und Reko Pohjamo werden höchstwahrscheinlich weiter fehlen.
Harzer Falken: Volle Attacke auf den Titel
Dafür hofft Bönning, wieder auf Förderlizenzspieler zugreifen zu können, insbesondere aus der U20 der Kassel Huskies. Neben den Stammspielern seien diese immer eine willkommene Verstärkung, auch wenn erst relativ kurzfristig feststeht, wer genau abgestellt werden kann.
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