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2. Fußball-Bundesliga

Von Rangnick geprägt: Kornetka heiß auf Braunschweig

Lars Kornetka soll Eintracht Braunschweig zum Klassenerhalt führen. (Archibvild).

Lars Kornetka soll Eintracht Braunschweig zum Klassenerhalt führen. (Archibvild). Foto: Christian Charisius/dpa

Für den neuen Trainer der Eintracht ist es seine erste Station als Chefcoach. Vor allem von einem Prominenten hat er viel gelernt.

Von dpa Freitag, 13.03.2026, 11:00 Uhr

Braunschweig. Der neue Braunschweiger Trainer Lars Kornetka hat nach den ersten Trainingseinheiten einen sehr guten Eindruck von seiner neuen Mannschaft. „Das physische Spiel und die Talente in der Mannschaft haben mich begeistert“, sagte Kornetka. „Ich sehe hier großes Potenzial. Wir haben große Ziele, auch wenn wir erst einmal natürlich kleine Ziele verfolgen und die Klasse halten wollen.“

Der 48-Jährige, der zunächst weiterhin auch als Assistent von Ralf Rangnick die österreichische Nationalmannschaft trainiert, hat beim Tabellen-15. der Zweiten Liga die Nachfolge von Heiner Backhaus angetreten, von dem sich die Eintracht am Dienstag getrennt hatte. Am Samstag (13.00 Uhr/Sky) steht das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf an. Kornetka hat bei den Niedersachsen einen von der Ligazugehörigkeit unabhängigen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben.

Rangnick als Mentor

Im Sommer wird er als Assistent von Rangnick auch bei der Weltmeisterschaft in den USA dabei sein. Vom langjährigen Bundesliga-Coach habe er sich in seiner bisherigen Zeit im Profifußball am meisten abgeschaut. „Ich durfte viele seiner Wege mitgehen und habe sehr viel daraus gezogen“, sagte Kornetka, der aber seinen eigenen Weg gehen will. „Es geht nicht darum, Menschen zu kopieren, sondern von ihnen zu lernen.“

Braunschweigs Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel ist überzeugt davon, dass Kornetka den Club zum Klassenerhalt führen wird. „Wir haben uns mit verschiedenen Profilen beschäftigt. Ich glaube nicht, dass diese Mannschaft einen Feuerwehrmann braucht. Ich glaube, dass dieses junge Team noch mehr Inhalte braucht“, sagte Kessel.

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