Nach einem mutmaßlichen Militärumsturz in Guinea-Bissau ist Präsident Embaló ins Nachbarland Senegal gebracht worden. Viele Details zum Staatsstreich bleiben bislang unklar.
Kurz nach einer Wahl verübt das Militär im westafrikanischen Guinea-Bissau einen Staatsstreich – und nennt Wahlmanipulation und Destabilisierung als Grund. Auch ein Drogenbaron soll im Spiel sein.
In Madagaskar hat das Militär nach Protesten und einem Amtsenthebungsverfahren gegen den geflohenen Präsidenten Andry Rajoelina die Machtübernahme verkündet. Die Verfassung sei ausgesetzt und ein Präsidentschaftsrat aus Angehörigen der Armee und Gendarmerie eingesetzt worden, (...).
Erst schließen sich Militärs den Protesten an, bei denen vor allem junge Menschen den Rücktritt des Präsidenten forderten. Nun putscht eine Spezialeinheit - und auf den Straßen bricht Jubel aus.
Ausgerechnet der oberste Leibwächter des Präsidenten ergriff in einem Putsch im westafrikanischen Niger die Macht. Sein ehemaliger Chef und seine Frau darben seit zwei Jahren in Isolation.
Die Razzia kurz nach dem Nikolaustag 2022 war ein Paukenschlag: „Reichsbürger“ sollen einen gewaltsamen Umsturz in Deutschland geplant haben. Noch immer gibt es Einsätze in dem Zusammenhang.
Extremismus
Eine Gruppe soll den Sturz der Regierung und die Entführung von Gesundheitsminister Lauterbach geplant haben. Seit einem Jahr stehen die sogenannten Reichsbürger nun vor Gericht. Wie gefährlich waren sie?
Extremismus
Sie wollten laut Anklage mit einem Umsturz eine neue Ordnung schaffen, ein neues Deutschland: Die mutmaßlichen „Reichsbürger” um Prinz Reuß kommen nun vor Gericht. Ein Stück Justizgeschichte beginnt.
Westafrika
Der westafrikanische Niger wendet sich wie seine Nachbarn von den früheren westlichen Partnern ab. Nun landen russische Militärausbilder im Land.
Extremismus
Sie sollen vorgehabt haben, den Bundestag zu stürmen und Prinz Reuß als Staatsoberhaupt einzusetzen. Im Juni soll nun in München einer von drei Prozessen gegen die mutmaßlichen „Reichsbürger” beginnen.
Umsturz
Die Putschisten im Niger wenden sich weiter von früheren Partnern ab. Eine EU-Mission, die Polizisten ausgebildet hat, zieht nun in großer Eile ab - und beklagt einen schweren Vertrauensbruch.
Verteidigungsminister
Als erster deutscher Minister und ranghöchster Vertreter eines EU-Landes sucht Pistorius das Gespräch mit den Militärmachthabern im Niger und streckt die Hand zur Weiterführung von Projekten aus.
Sahel-Staat
Seit der Machtübernahme des Militärs werden Mohamed Bazoum und seine Familie im Präsidentenpalast festgehalten - laut Anwalt mit wenig Lebensmitteln und ohne Strom oder Zugang zu medizinischer Versorgung.
Umsturz
Nach dem Militärputsch hat Gabun einen neuen Übergangspräsidenten. Der verspricht dem Land mehr Demokratie. Auch die Landesgrenzen haben die neuen Machthaber wieder geöffnet.
Umsturz
Ein weiterer Putsch in Afrika. Nach Mali, Burkina Faso und dem Niger hat nun auch weiter südlich in Gabun die Armee die Macht übernommen. Doch diesmal feiert die Bevölkerung den Staatsstreich als Befreiung.
Westafrika
Die Militärputsche in afrikanischen Staaten sorgen in der EU für Unruhe. Nun werden Strafmaßnahmen gegen die Militärjunta in Niger vorbereitet - ungeachtet möglicher negativer Folgen für die Bundeswehr.
Umsturz
Die Putschisten im Niger fordern den französischen Botschafter auf, das Land zu verlassen. Doch der soll bleiben, betont Frankreichs Präsident Macron.
Nach Putsch
Ende Juli entmachtet das Militär im Niger den Präsidenten, setzt die Verfassung aus und benennt eine eigene Übergangsregierung. Für Frankreich ist das Land ein wichtiger Militärstützpunkt.
Nach Putsch
Im Niger scheint eine friedliche Lösung in Reichweite zu rücken. Die neuen Machthaber wollen nicht abtreten, sondern eine Übergangsregierung bilden. Diplomatische Gespräche laufen auf Hochtouren.
Nach Putsch
Die Drohungen werden immer lauter. Ecowas sowie der Niger - unterstützt von Mali und Burkina Faso - stellen ihre Truppen bereit. Wird ein letzter diplomatischer Versuch gelingen?
Krise
Die westafrikanische Staatengemeinschaft bemüht sich weiter um eine diplomatische Lösung der Krise im Niger. Doch die Drohung mit einem militärischen Einsatz gegen die Putschisten bleibt auf dem Tisch.
Konflikte
Nach dem Militärputsch werden im Niger die Nahrungsmittel knapp. Ob Reis, Hirse, Mais oder Öl - die Preise für lebenswichtige Güter schnellen aktuell enorm in die Höhe.
Nach Putsch
Gestern zeigte sich die Junta im Niger noch offen für Verhandlungen mit Ecowas. In der Nacht kündigt der neue Machthaber dann die Anklage des gestürzten Präsidenten an.
Niger
Die westafrikanische Staatengemeinschaft fordert, dass Verfassung und der entmachtete Präsident im Niger wieder eingesetzt werden. Nun scheinen die Putschisten zu Verhandlungen mit der Ecowas bereit.
Westafrika
Gewalt ist laut Nigerias Präsident „das letzte Mittel” - doch die westafrikanischen Staaten aktivieren eine Eingreiftruppe. Die Junta hält den abgesetzten Präsidenten und seine Familie derweil als Geiseln.
Westafrika
Seit mehr als zwei Wochen hält die eigene Garden Bazoum und seine Familie fest. Ihre Lebensbedingungen verschlimmern sich. Die Putschisten halten den 63-Jährigen nun wohl auch offen als Geisel.
Westafrika
Der Konflikt zwischen der neuen Militärjunta im Niger und der Ecowas verschärft sich weiter. Die westafrikanische Staatengemeinschaft will eine Eingreiftruppe aufstellen.
Westafrika
Die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas stellt eine Eingreiftruppe für einen Einsatz gegen die Putschisten im Niger zusammen. Viele Menschen in dem Land sorgen sich um die Lebensmittelknappheit.
Umsturz im Niger
Ein „Putschgürtel” von Militärregierungen zieht sich durch Afrika. Vor gut zwei Wochen gab es noch eine Ausnahme: den Niger. Nun erwägt die Ecowas drastische Schritte gegen die jüngsten Putschisten.
Westafrika
Zwei Wochen nach dem Putsch im Niger herrscht große Anspannung in der Region, denn die Nachbarstaaten drohen mit einer Militärintervention. Doch viele hoffen weiterhin auf eine diplomatische Lösung.
Westafrika
Wie geht es nach dem Putsch weiter im Niger? Ein einflussreicher früherer Tuareg-Rebellenführer will mit einer Widerstandsbewegung die Ordnung wiederherstellen. Er selbst ist eine schillernde Persönlichkeit.
Nach Putsch
Wie reagiert die Staatengemeinschaft Ecowas auf den Umsturz im 26-Millionen-Einwohner-Staat Niger? Der aktuelle Vorsitzende betont die Diplomatie, lässt aber auch die militärische Option auf dem Tisch.
Westafrika
Mali ja, Ecowas nein, USA jein: Die Putschisten im westafrikanischen Niger setzen mit der Auswahl ihrer Gesprächspartner klare Zeichen. Die Lage in der Region bleibt angespannt.
Umsturz
Seit dem Umsturz halten die Putschisten im Niger den bisherigen Präsidenten fest. Deutschland sorgt sich um seine Unversehrtheit. Und droht mit scharfen Konsequenzen, sollte ihm Gewalt angetan werden.
Niger
Die Nachbarn in Westafrika haben den Machthabern im Niger Gewalt angedroht, falls die Verfassung nicht wiederhergestellt würde. Die Frist verstrich. Viele Erwartungen liegen nun auf den kommenden Tagen.
Westafrika
Trotz eines Ultimatums der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas ist kein diplomatischer Durchbruch in Sicht. Droht einem der ärmsten Länder der Welt eine militärische Eskalation?
Fragen und Antworten
Eine diplomatische Lösung des Konflikts zwischen den Putschisten im Niger und der westafrikanischen Staatengruppe Ecowas ist nicht in Sicht. Was würde ein militärischer Konflikt für die Region und Europa bedeuten?
Westafrika
Der Konflikt zwischen der Militärjunta im Niger und der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas droht militärisch zu eskalieren. Frankreich will seine Soldaten trotzdem weiter im Land halten.
Militärputsch
Nach Angaben des Auswärtigen Amts wurden alle ausreisewilligen Deutschen aus dem Niger evakuiert. Indes spitzt sich die Lage weiter zu. Eine Delegation der Ecowas hat Vermittlungen im Niger abgebrochen.
Konflikte
Das Staatsoberhaupt bezeichnet den versuchten Putsch als Tragödie und warnt vor verheerenden Folgen. Die Weltgemeinschaft bittet er, Hilfe in dieser Notlage zu leisten.
Militärputsch
Der Niger feiert seine Unabhängigkeit. Tausende Bürger gehen auf die Straßen und zeigen den Putschisten ihre Unterstützung. US-Präsident Biden warnt vor einer großen Herausforderung für Nigers Demokratie.
Bundeswehr
Die Bundeswehr plant nach dem Militärputsch im Niger von der kommenden Woche an eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs zum Lufttransportstützpunkt in Niamey. Nach dem Ende der Sperrung des Luftraums über dem westafrikanischen Land sollte der erste Militärtransporter am Montag (...).
Westafrika
Die ersten Europäer haben nach dem Putsch im Niger das Krisenland verlassen können. Deutschland wird dabei von Frankreich unterstützt. Die Militärchefs westafrikanischer Staaten beraten, ob sie eingreifen.
Nach Regierungsumsturz
Nach dem Putsch im Niger sichern Tausende dem Militär ihre Unterstützung zu. Sie senden damit Warnzeichen an den Westen und Nachbarländer. Die westafrikanische Staatengemeinschaft droht der Militärjunta.
Westafrika
Der Militärputsch im Niger ruft international deutliche Kritik hervor. Frankreich bespricht die Lage im westafrikanischen Land nun sogar im nationalen Verteidigungsrat. Warum beobachtet Paris das Geschehen so genau?
Westafrika
Die Mitglieder des Gremiums fürchten „eine Zunahme terroristischer Aktivitäten” in der Region und sorgen sich um die soziale und wirtschaftliche Situation.
„Gürtel aus Militärjuntas”
Niger ist nun der sechste Staat der Sahel-Zone in Militärhand. Der Putsch vervollständigt den „Gürtel aus Militärjuntas” in der Region. Die Lage bleibt dadurch äußerst instabil.
Westafrika
Nach der Entmachtung des nigrischen Präsidenten hat sich der Chef der Präsidentengarde zum De-facto-Präsidenten ernannt - mit ungewissen Folgen für die Zivilbevölkerung, die Region und für Europa.
Westafrika
Ist eine Stabilisierung der Sahelzone mit demokratisch gewählten Partnern noch möglich? Wie Dominosteine stürzen Regierungen durch putschende Offiziere. Die Bundesregierung trifft dies gleich doppelt.
Westafrika
In Nigers Hauptstadt sperren laut Berichten Mitglieder der Präsidentengarde die Zugänge zum Palast des Präsidenten ab. Ein Putschversuch in dem westafrikanischen Land? Das könnte Folgen auch für Europa haben.
Konflikte
Der Präsidentin der Ex-Sowjetrepublik Moldau zufolge will Russland die Kontrolle über das Land übernehmen. Dabei stützt sie sich auf ukrainische Geheimdienst-Dokumente. Moskau dementiert.
Terrorismus
Die sogenannte Reichsbürger-Szene wächst - meist im Verborgenen. Nun hat die Bundesanwaltschaft bei einer bundesweiten Razzia einen Schlag geführt. War schon eine blutige Revolte geplant?