Trainer Kornetka: „Wünsche mir wilde, rassige, geile Saison“
Zuversichtlich mit Eintracht Braunschweig in die Saison: Trainer Lars Kornetka. (Archivbild) Foto: Swen Pförtner/dpa
In der vergangenen Saison musste Eintracht Braunschweig bis zum Ende zittern. Trainer Lars Kornetka hat klare Vorstellungen, wie es diesmal laufen soll. Doch zunächst startet er mit Personalsorgen.
Braunschweig. Ohne die verletzten Robin Heußer und Lino Tempelmann startet Eintracht Braunschweig in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga. Die beiden Mittelfeldspieler fallen mit Knieverletzungen für das Spiel am Samstag (13.00 Uhr/Sky) beim 1. FC Magdeburg aus.
Während bei Tempelmann die Hoffnung besteht, dass er in den kommenden Wochen wieder zur Verfügung steht, wird Heußer wesentlich länger nicht zur Verfügung stehen. „Er wird zehn bis zwölf Wochen ausfallen. Das ist bitter für uns“, sagte Trainer Lars Kornetka im Podcast der „Braunschweiger Zeitung“.
Der 28-jährige Heußer hatte sich im letzten Testspiel vor der Saison am Samstag gegen den belgischen Erstligisten RAAL La Louivière (0:0) eine Innenbandverletzung im rechten Knie zugezogen. In der vergangenen Spielzeit hatte er maßgeblichen Anteil am Klassenverbleib der Braunschweiger.
Kornetka verspricht sich einiges für die Zukunft
Trotz des personellen Rückschlags geht Kornetka zuversichtlich in die Saison. „Ich wünsche mir eine wilde, eine rassige, eine geile Saison“, sagte der 48-Jährige, der seit März in Braunschweig arbeitet und die Mannschaft vor dem Abstieg rettete. „Ich will, dass die Menschen bei uns ins Stadion kommen, weil was passiert.“
Um sich endlich einmal fern von der Abstiegszone zu halten, hat der Verein den Kader umgestaltet. „Wir haben eine junge Mannschaft zusammengebaut mit sehr vielen interessanten Charakteren und zum Glück vielen Jungs, die geblieben sind“, meinte der bisherige Co-Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. „Das verspricht für die Zukunft eine tolle Spielphilosophie, einen geilen Fußball. Daran müssen wir jetzt jeden Tag arbeiten.“