Der Chef eines US-Krankenversicherers wird im Dezember in Manhattan erschossen. Der mutmaßliche Täter steht vor Gericht - und kann dort nun einen Teilerfolg verbuchen.
Sein Herz wurde als Ziel markiert, dann eröffneten Schützen das Feuer. In den USA ist wieder ein Häftling durch ein Hinrichtungskommando getötet worden. Er hatte sich selbst dafür entschieden.
Im Dezember wird der Chef eines milliardenschweren US-Krankenversicherers mitten in Manhattan erschossen. Trumps Justizministerin will, dass der mutmaßliche Täter die höchstmögliche Strafe bekommt.
Im Bundesstaat South Carolina soll wieder ein Häftling durch ein Hinrichtungskommando getötet werden. Der Todeskandidat hatte sich selbst dafür entschieden - als kleineres Übel.
Hinrichtungen in den USA gibt es immer wieder. Nun soll ein Häftling in South Carolina mit einer ungewöhnlichen Methode hingerichtet werden. Er hatte sich selbst dafür entschieden.
US-Präsident Biden hat die Strafe von 37 Todeskandidaten umgewandelt. Sein designierter Nachfolger Trump kritisiert das scharf und macht klar: Unter ihm soll es keine Gnade geben.
Der scheidende US-Präsident spricht sich gegen die Todesstrafe auf Bundesebene aus. Sein Nachfolger Donald Trump ist komplett anderer Meinung. Für drei Todeskandidaten macht das keinen Unterschied.
Anfang des Jahres wurde die umstrittene Hinrichtungsmethode erstmals angewandt, Menschenrechtler schlugen Alarm. Doch die Justizbehörden in Alabama ließen sich davon nicht beeindrucken.
Die Zahl der Staaten, die laut Amnesty Hinrichtungen durchführen, ist auf dem historisch niedrigsten Stand. Doch die Zahl der Exekutionen steigt. Auf ein Land entfallen fast drei Viertel aller Fälle.
Tumadsch Salehi
Der Rapper Tumadsch Salehi ist im Iran wegen „Korruption auf Erden” zum Tode verurteilt worden. Beobachter glauben an eine Revision des Richterspruchs.
Kriminalität
In zahlreichen Bundesstaaten der USA gibt es die Todesstrafe. Nun hat Missouri einen verurteilten Mörder hingerichtet.
Todesstrafe
Hinrichtungen im Iran haben im Kontext der landesweiten Proteste für internationale Aufmerksamkeit gesorgt. Einem Bericht zufolge wurden im vergangenen Jahr jedoch weitaus mehr Menschen hingerichtet.
Konflikte
Die tunesische Justiz rechnet mit Mördern von Regierungskritiker ab: Vier Todesurteile im Mordfall Chokri Belaïd. Für weitere Angeklagte gibt es hohe Haftstrafen.
Terroranschlag bei Moskau
Wie jetzt nach dem Terroranschlag kocht in Moskau immer wieder die Debatte um die Wiederanwendung der Todesstrafe hoch. 1996 wurde sie zuletzt in Russland vollstreckt. Sie könnte bald wiederkommen.
Menschenrechte
Der Prozess gegen Schriftsteller Yang Hengjun lief hinter verschlossenen Türen ab. Es ist nicht der erste Fall, der die Beziehungen zwischen Peking und Canberra strapaziert.
„Minutenlanger Todeskampf”
Seine Anwälte zogen bis vor den Supreme Court - erfolglos. Kenneth Eugene Smith wurde mit Hilfe von Stickstoff exekutiert, als erster Todeskandidat in den USA. Die Methode sorgt über die Grenzen der USA hinaus für Entsetzen.
Prozesse
Im Juli 2019 wurde in Japan ein verheerender Brandanschlag auf ein Animationsstudio verübt. Es gab Dutzende Tote und Verletzte. Nun ist das Urteil gegen den Täter gefallen.
Todesstrafe
Trotz Bedenken von Menschenrechtsexperten will der US-Bundesstaat Alabama einen Mann mit Stickstoff hinrichten. Dass die Exekution im letzten Moment doch noch gestoppt wird, gilt als unwahrscheinlich.
Menschenrechte
Mit der Hinrichtung von Mohammed Ghobadlu setzt der Iran ein weiteres Zeichen der Härte gegen die Protestbewegung. Der 23-Jährige soll für den Tod eines Polizisten verantwortlich gewesen sein.
Justiz
Ein Mann in Alabama soll mit Stickstoff hingerichtet werden. Menschenrechtsexperten warnen vor einem möglicherweise grausamen Tod. Nun rufen seine Anwälte das höchste US-Gericht an.
Menschenrechte
Verstärkter Einsatz der Todesstrafe? Der Iran soll in diesem Jahr bereits 700 Menschen hingerichtet haben - ein besorgniserregender Trend.
Justiz
Angesichts des jüngsten Hamas-Massakers steht Israel vor einer möglichen Verschärfung seiner Gesetze gegen Terrorismus. Ein neuer Gesetzesentwurf stößt auf heftige Kritik und Sorgen.
USA
Ein Mann dringt in eine Wohnung ein und ersticht vier Studierende - ob er sie kannte oder wahllos handelte, ist bislang ungeklärt. Zu Prozessbeginn fordert die US-Staatsanwaltschaft die Höchststrafe.
Menschenrechte
In Uganda gilt ein neues Gesetz gegen homosexuelle Handlungen. Es sieht unter anderem die Todesstrafe vor. Die internationale Gemeinschaft ist empört.
Justiz
Nach umstrittenen und international viel kritisierten Prozessen hat der Iran drei weitere Demonstranten hingerichtet. Schon zu Jahresbeginn gab es einen Aufschrei um eine Exekution.
Menschenrechte
Djamshid Sharmahd droht im Iran die Hinrichtung. Ihn retten könnte ein Gefangenenaustausch, glaubt seine Tochter: „Sie wollen ihren Terroristen aus Belgien haben.”
Menschenrechte
Bereits 199 Gefangene sind im Iran allein dieses Jahr hingerichtet worden. Nun wurden erneut zwei Angeklagte gehängt. Die Todesstrafe in dem Land wird seit Jahren kritisiert.
Menschenrechte
Ein neues Gesetz könnte die Menschenrechte in Uganda massiv einschränken. Nach Kritik und Warnungen aus dem Ausland scheint Präsident Museveni zurückzurudern - allerdings nur marginal.
Justiz
Anstieg um 75 Prozent im Vorjahresvergleich: Menschenrechtler verurteilen die Todesstrafe als Mittel zur Unterdrückung von Dissidenten und Minderheiten.
Justiz
Die Todesstrafe ist in vielen Staaten der USA noch erlaubt. Neben der Giftspritze will Idaho eine andere Hinrichtungsmethode einführen. Die Bürgerrechtsorganisation ACLU verurteilt die Maßnahme.
Justiz
Die Vereinten Nationen prangern Dutzende Hinrichtungen im Iran allein in diesem Jahr an - und „extrem unfaire Prozesse”, die zu den Todesurteilen führten.
Justiz
Erneut sind im Iran Menschen hingerichtet worden, darunter ein politischer Gefangener. Amnesty International kritisiert die Todesstrafe als „Instrument der Unterdrückung”.
Justiz
Belarus ist das einzige Land in Europa, das heute noch die Todesstrafe vollstreckt. Machthaber Lukaschenko hat nun einen weiteren Tatbestand hinzugefügt, bei dem diese verhängt werden kann.
Menschenrechte
Menschenrechtler kritisieren seit Jahren die Anwendung der Todesstrafe im Iran. Allein im Januar und Februar sind Amnesty zufolge rund 100 Menschen hingerichtet worden.
Justiz
Die Lage in Israel und den palästinensischen Gebieten ist explosiv wie lange nicht mehr. Nun wollen rechtsextreme Abgeordnete die Todesstrafe für Terroristen durchsetzen, um Attentäter abzuschrecken.
Menschenrechte
Mit der Exekution eines früheren Spitzenpolitikers im Iran wird Kritik internationaler Staaten laut. London ist entsetzt und verhängt Sanktionen gegen den iranischen Generalstaatsanwalt.
Justiz
Erneut vollstreckt die iranische Justiz ein Todesurteil. Ein früherer Spitzenpolitiker mit doppelter Staatsbürgerschaft wird getötet. Besonders in London sorgt das für Entsetzen.
Justiz
Der 19-jährige Mohammed B. wurde festgenommen und zum Tode verurteilt - er soll unter anderem ein Regierungsgebäude in Brand gesteckt haben. Nun hofft er auf eine Wiederaufnahme des Verfahrens.
Menschenrechte
Mithilfe von politischer und medialer Reichweite soll öffentliche Aufmerksamkeit erregt werden, um Hinrichtungen zu verhindern. Vielen bei den Protesten festgenommenen Menschen droht die Todesstrafe.
Justiz
Weil er an den jüngsten Protesten im Land beteiligt war, ist ein Mann zu einer Todesstrafe verurteilt worden. Er wird der „Kriegsführung gegen Gott” und „Korruption auf Erden” beschuldigt.
Justiz
Dem Informationszentrums für Todesstrafe zufolge war das laufende Jahr in den USA „das Jahr der verpfuschten Hinrichtungen”. Unter anderem wird als Grund „die Inkompetenz der Hinrichtenden” genannt.
Weltkongress in Berlin
Die Abschaffung der Todesstrafe ist seit jeher ein Schwerpunktthema Deutschlands in den Vereinten Nationen. Es tut sich etwas, stellt Außenministerin Baerbock nun bei einem internationalen Kongress fest.