Seguin gesperrt: Leitl will Herthas Statik beibehalten
Trainer Stefan Leitl will in seinem Team nicht zu viel verändern. (Archivbild) Foto: Andreas Gora/dpa
Herthas Klemens übernimmt in Osnabrück für Mittelfeldlenker Seguin. Trainer Leitl hat viel Vertrauen in den 21-Jährigen.
Berlin. Die Sperre von Mittelfeldlenker Paul Seguin ist für Hertha-Trainer Stefan Leitl im Spiel beim VfL Osnabrück kein Anlass für große Veränderungen. „Wir werden das sehr gut kompensieren und in der Statik unseres Spiels versuchen, gleich zu bleiben. Wir werden und wollen uns auch nicht großartig ändern“, sagte Leitl vor der Partie der Berliner beim Aufsteiger am Sonntag an der Bremer Brücke (13.30 Uhr/Sky). „Es wird einen Eins-zu-eins-Tausch geben. Das heißt, die Position wird genauso übernommen, wir schieben nicht innerhalb der Mannschaft hin und her. Kandidat Nummer 1 ist Pascal Klemens.“
Seguin hatte im Spiel gegen Magdeburg am vergangenen Sonntag eine Gelb-Rote-Karte gesehen. Der 31-Jährige ist eine zentrale Figur im Spiel der Hertha, die als Tabellenführer in den Spieltag geht.
„Paul ist natürlich aufgrund seiner Erfahrung, seiner Qualität ein ganz wichtiger Spieler für die Statik des Spiels, er ist derjenige, der den Spielrhythmus bestimmt, der ein gutes Coaching hat“, erklärte Leitl, äußerte aber auch sein Vertrauen in den 21 Jahre alten Klemens. „Pascal wird es auf seine Art und Weise am Sonntag aufs Feld bekommen und das wird gut werden“, sagte der Trainer. Dazu stünden noch viele andere erfahrene Spieler im Team.
Nilsson könnte von der Bank kommen
Der neue Stürmer Gustaf Nilsson ist in Osnabrück noch kein Kandidat für die Startelf. „Er ist komplett im Training mit dabei, das Feedback, das er gibt nach den Trainingseinheiten, ist sehr gut“, sagte Leitl. „Wir wissen aber auch, dass wir immer noch in der Situation sind, dass wir aufholen oder nachholen müssen, weil es einfach aufgrund der letzten Wochen und seiner persönlichen Situation in Brügge so ist, dass er eben kein Mannschaftstraining hatte.“ Der Schwede werde aber wahrscheinlich im Kader stehen.