Rettungseinsatz vor Juist: Hubschrauber birgt Kajakfahrer
Die Deutschen Seenotretter können zwei Seekajakfahrer retten. (Symbolbild) Foto: Sina Schuldt/dpa
Ein Rettungshubschrauber bringt zwei Kajakfahrer vor Juist mit Seilwinde in Sicherheit. Einer der Männer war stark seekrank und konnte den Strand nicht mehr selbst erreichen.
Insel Juist. Zwei Seekajakfahrer sind vor der Insel Juist in der Brandung am Sonntag in Seenot geraten und mit einem Rettungshubschrauber in Sicherheit gebracht worden. Einer der beiden Männer sei stark seekrank gewesen, sodass es ihnen nicht gelungen sei, aus eigener Kraft den Strand zu erreichen, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit.
Einer der Kajakfahrer setzte am Sonntag gegen 12.15 Uhr einen Notruf ab. Die beiden befanden sich den Angaben zufolge in Höhe der Juister Ostbake. Der Seenotrettungskreuzer „Eugen“ der Station Norderney setzte daraufhin hinaus. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Die Hubschrauberbesatzung entdeckte die beiden Kajakfahrer und nahm sie mit einer Seilwinde an Bord. Anschließend wurden sie am Strand von Juist abgesetzt und vom Rettungsdienst versorgt. Die Besatzung des Seenotrettungskreuzers barg die beiden zurückgelassenen Kajaks.
Eine zwischenzeitlich gemeldete mögliche Notlage weiterer Seekajakfahrer bestätigte sich nicht. Andere Kajakfahrer hatten die Gruppe bereits sicher an Land gebracht. Insgesamt waren nach Angaben der DGzRS etwa ein Dutzend Menschen mit Seekajaks vor Juist unterwegs.