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Ladungsdiebstahl

Planenschlitzer richten Millionenschäden an

Das Land Niedersachsen liegt im Visier der sogenannten Planenschlitzer ganz vorn. (Symbolbild)

Das Land Niedersachsen liegt im Visier der sogenannten Planenschlitzer ganz vorn. (Symbolbild) Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa

Wird die Ladung eines Sattelzuges auf einem Rastplatz gestohlen, kann der Schaden in die Millionen gehen. Professionelle Planenschlitzer scheinen zu wissen, wo was zu holen ist.

Von dpa Mittwoch, 04.03.2026, 07:20 Uhr

Hannover. Planenschlitzer richten mit Ladungsdiebstählen an den Autobahnen in Niedersachsen Millionenschäden an - in wachsendem Ausmaß. Im vergangenen Jahr seien Schäden von 9,04 Millionen Euro erfasst worden, nach 5,58 Millionen Euro ein Jahr zuvor und 4,81 Millionen Euro im Jahr 2023, sagte Uwe Koopmann, Sachgebietsleiter der Zentralstelle Eigentumsdelikte des Landeskriminalamts Niedersachsen. 

Die Fallzahlen selbst sanken gleichzeitig. 2023 wurde landesweit noch eine hohe dreistellige Zahl erfasst, im vergangenen Jahr war es eine mittlere dreistellige Zahl. Genaue Fallzahlen nannte der Ermittler nicht. Koopmann betonte, die Täter observierten Autobahnrasthöfe und gingen zielgerichteter vor als früher. Nach seinen Worten liegt Niedersachsen bei diesen Fällen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls bundesweit vorn. 

In ganz Deutschland wurden nach Angaben des Bundeskriminalamts 2024 immerhin 2.537 Fälle von Ladungsdiebstahl erfasst - mit einem Schaden von knapp 34,2 Millionen Euro. Auswertungen weiterer Jahre lagen zunächst nicht vor. Allerdings wurde in dieser Statistik die Vorgehensweise der Diebe, also das Aufschlitzen der Plane, nicht gesondert aufgeschlüsselt.

Laut Landeskriminalamt Niedersachsen observieren die Täter die Rasthöfe, dann schlagen sie zu. (Symbolbild)

Laut Landeskriminalamt Niedersachsen observieren die Täter die Rasthöfe, dann schlagen sie zu. (Symbolbild) Foto: Zentralbild/dpa-Zentralbild/dpa

Zwar sinkt die Zahl der Überfälle, aber die Höhe der Beute wächst, wie LKA-Mann Uwe Koopmann sagt. (Symbolbild)

Zwar sinkt die Zahl der Überfälle, aber die Höhe der Beute wächst, wie LKA-Mann Uwe Koopmann sagt. (Symbolbild) Foto: Inga Kjer/dpa

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