Das Kartell kontrolliert rund 40 Prozent der globalen Ölproduktion. Eine Kerngruppe um Saudi-Arabien und Russland gibt den Ton an und dreht die Ölhähne schrittweise auf.
Um den Ölpreis zu stabilisieren, wollen die Opec+-Förderländer Produktionskürzungen beibehalten. Analysten zufolge ist die Nachfrage nach Erdöl schwächer als gedacht, werde sich aber steigern.
Rohstoffe
Das Kartell will mit seiner Förderpolitik Preise stützen. Das misslang diesmal. Zusätzlich stehen die Ölproduzenten vor dem Hintergrund der Weltklimakonferenz unter Druck.
Ölkartell
Die Verhandlungen waren lang. Dann konnte sich die Allianz aus 23 Staaten auf eine künftige Fördermenge einigen.
Rohstoffe
Analysten sahen weder Anzeichen noch Gründe für eine Drosselung der Ölproduktion. Doch wichtige Förderländer wollen kürzen. Unter anderem sei dies wegen westlicher Sanktionen notwendig, argumentiert Moskau.
Energie
Saudi-Arabien kündigt eine „freiwillige Kürzung” der Ölproduktion ab Mai an, mehrere Opec-Mitglieder ziehen mit. Es geht um etwa eine Million Barrel pro Tag.
Rohstoffe
Von November an wird der Verbund aus 23 Staaten zwei Millionen Barrel (je 159 Liter) täglich weniger fördern, damit sich die Preise wieder stabilisieren können.