Es ist ein herber Rückschlag für den Antiterrorkampf in der Sahelzone. Die USA müssen ihr Militärpersonal aus dem Niger abziehen. Die Militärjunta wendet sich Russland zu.
Westafrika
Der westafrikanische Niger wendet sich wie seine Nachbarn von den früheren westlichen Partnern ab. Nun landen russische Militärausbilder im Land.
Umsturz
Die Putschisten im Niger wenden sich weiter von früheren Partnern ab. Eine EU-Mission, die Polizisten ausgebildet hat, zieht nun in großer Eile ab - und beklagt einen schweren Vertrauensbruch.
Verteidigungsminister
Als erster deutscher Minister und ranghöchster Vertreter eines EU-Landes sucht Pistorius das Gespräch mit den Militärmachthabern im Niger und streckt die Hand zur Weiterführung von Projekten aus.
Nach Militärputsch
Ende Juli hatte im Niger die Präsidentengarde Staatsoberhaupt Mohamed Bazoum abgesetzt. Nun zieht die ehemalige Kolonialmacht Frankreich auch dort ihre Soldaten ab.
Nach Putsch
Mali, Burkina Faso, Niger: Erneut verlassen Frankreichs Soldaten einen Sahel-Staat, nachdem Putschisten die Zusammenarbeit aufgekündigt haben. Der Rückzug wird Folgen haben - vielleicht auch für die Bundeswehr.
Sahel-Staat
Seit der Machtübernahme des Militärs werden Mohamed Bazoum und seine Familie im Präsidentenpalast festgehalten - laut Anwalt mit wenig Lebensmitteln und ohne Strom oder Zugang zu medizinischer Versorgung.
Westafrika
Die Militärputsche in afrikanischen Staaten sorgen in der EU für Unruhe. Nun werden Strafmaßnahmen gegen die Militärjunta in Niger vorbereitet - ungeachtet möglicher negativer Folgen für die Bundeswehr.
Umsturz
Die Putschisten im Niger fordern den französischen Botschafter auf, das Land zu verlassen. Doch der soll bleiben, betont Frankreichs Präsident Macron.
Militärputsch
Die Junta im Niger geht ein Bündnis mit den Nachbarländern Burkina Faso und Mali ein. Was bedeutet das genau?
Nach Putsch
Ende Juli entmachtet das Militär im Niger den Präsidenten, setzt die Verfassung aus und benennt eine eigene Übergangsregierung. Für Frankreich ist das Land ein wichtiger Militärstützpunkt.
Nach Putsch
Im Niger scheint eine friedliche Lösung in Reichweite zu rücken. Die neuen Machthaber wollen nicht abtreten, sondern eine Übergangsregierung bilden. Diplomatische Gespräche laufen auf Hochtouren.
Nach Putsch
Die Drohungen werden immer lauter. Ecowas sowie der Niger - unterstützt von Mali und Burkina Faso - stellen ihre Truppen bereit. Wird ein letzter diplomatischer Versuch gelingen?
Krise
Die westafrikanische Staatengemeinschaft bemüht sich weiter um eine diplomatische Lösung der Krise im Niger. Doch die Drohung mit einem militärischen Einsatz gegen die Putschisten bleibt auf dem Tisch.
Konflikte
Nach dem Militärputsch werden im Niger die Nahrungsmittel knapp. Ob Reis, Hirse, Mais oder Öl - die Preise für lebenswichtige Güter schnellen aktuell enorm in die Höhe.
Konflikte
Der Konflikt im Sudan geht in den fünften Monat. Ein Putsch im Niger droht die Sahelzone weiter zu destabilisieren. Zahlreiche weitere Konflikte schwelen auf dem Kontinent. Warum kommt Afrika nicht zur Ruhe?
Nach Putsch
Gestern zeigte sich die Junta im Niger noch offen für Verhandlungen mit Ecowas. In der Nacht kündigt der neue Machthaber dann die Anklage des gestürzten Präsidenten an.
Terrorismus
Rund 850 deutsche Soldaten sind noch im Norden Malis stationiert. Die UN-Mission zieht ab. Der Unabhängigkeitskonflikt mit den nomadischen Tuareg droht dadurch erneut auszubrechen.
Niger
Die westafrikanische Staatengemeinschaft fordert, dass Verfassung und der entmachtete Präsident im Niger wieder eingesetzt werden. Nun scheinen die Putschisten zu Verhandlungen mit der Ecowas bereit.
Westafrika
Gewalt ist laut Nigerias Präsident „das letzte Mittel” - doch die westafrikanischen Staaten aktivieren eine Eingreiftruppe. Die Junta hält den abgesetzten Präsidenten und seine Familie derweil als Geiseln.
Westafrika
Seit mehr als zwei Wochen hält die eigene Garden Bazoum und seine Familie fest. Ihre Lebensbedingungen verschlimmern sich. Die Putschisten halten den 63-Jährigen nun wohl auch offen als Geisel.
Westafrika
Der Konflikt zwischen der neuen Militärjunta im Niger und der Ecowas verschärft sich weiter. Die westafrikanische Staatengemeinschaft will eine Eingreiftruppe aufstellen.
Westafrika
Die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas stellt eine Eingreiftruppe für einen Einsatz gegen die Putschisten im Niger zusammen. Viele Menschen in dem Land sorgen sich um die Lebensmittelknappheit.
Umsturz im Niger
Ein „Putschgürtel” von Militärregierungen zieht sich durch Afrika. Vor gut zwei Wochen gab es noch eine Ausnahme: den Niger. Nun erwägt die Ecowas drastische Schritte gegen die jüngsten Putschisten.
Westafrika
Zwei Wochen nach dem Putsch im Niger herrscht große Anspannung in der Region, denn die Nachbarstaaten drohen mit einer Militärintervention. Doch viele hoffen weiterhin auf eine diplomatische Lösung.
Westafrika
Wie geht es nach dem Putsch weiter im Niger? Ein einflussreicher früherer Tuareg-Rebellenführer will mit einer Widerstandsbewegung die Ordnung wiederherstellen. Er selbst ist eine schillernde Persönlichkeit.
Nach Putsch
Wie reagiert die Staatengemeinschaft Ecowas auf den Umsturz im 26-Millionen-Einwohner-Staat Niger? Der aktuelle Vorsitzende betont die Diplomatie, lässt aber auch die militärische Option auf dem Tisch.
Westafrika
Mali ja, Ecowas nein, USA jein: Die Putschisten im westafrikanischen Niger setzen mit der Auswahl ihrer Gesprächspartner klare Zeichen. Die Lage in der Region bleibt angespannt.
Umsturz
Seit dem Umsturz halten die Putschisten im Niger den bisherigen Präsidenten fest. Deutschland sorgt sich um seine Unversehrtheit. Und droht mit scharfen Konsequenzen, sollte ihm Gewalt angetan werden.
Niger
Die Nachbarn in Westafrika haben den Machthabern im Niger Gewalt angedroht, falls die Verfassung nicht wiederhergestellt würde. Die Frist verstrich. Viele Erwartungen liegen nun auf den kommenden Tagen.
Westafrika
Trotz eines Ultimatums der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas ist kein diplomatischer Durchbruch in Sicht. Droht einem der ärmsten Länder der Welt eine militärische Eskalation?
Fragen und Antworten
Eine diplomatische Lösung des Konflikts zwischen den Putschisten im Niger und der westafrikanischen Staatengruppe Ecowas ist nicht in Sicht. Was würde ein militärischer Konflikt für die Region und Europa bedeuten?
Westafrika
Der Konflikt zwischen der Militärjunta im Niger und der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas droht militärisch zu eskalieren. Frankreich will seine Soldaten trotzdem weiter im Land halten.
Evakuierungsflüge
An Bord der aus dem Niger nach Deutschland geflogenen Bundeswehrmaschine waren insgesamt zehn Deutsche. Darunter waren nach Bundeswehrangaben neun Soldaten und ein Zivilist, die in der Nacht zum Freitag auf dem Militärflugplatz Wunstorf in Niedersachsen landeten. Insgesamt (...).
Militärputsch
Nach Angaben des Auswärtigen Amts wurden alle ausreisewilligen Deutschen aus dem Niger evakuiert. Indes spitzt sich die Lage weiter zu. Eine Delegation der Ecowas hat Vermittlungen im Niger abgebrochen.
Konflikte
Das Staatsoberhaupt bezeichnet den versuchten Putsch als Tragödie und warnt vor verheerenden Folgen. Die Weltgemeinschaft bittet er, Hilfe in dieser Notlage zu leisten.
Militärputsch
Der Niger feiert seine Unabhängigkeit. Tausende Bürger gehen auf die Straßen und zeigen den Putschisten ihre Unterstützung. US-Präsident Biden warnt vor einer großen Herausforderung für Nigers Demokratie.
Bundeswehr
Die Bundeswehr plant nach dem Militärputsch im Niger von der kommenden Woche an eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs zum Lufttransportstützpunkt in Niamey. Nach dem Ende der Sperrung des Luftraums über dem westafrikanischen Land sollte der erste Militärtransporter am Montag (...).
Westafrika
Die ersten Europäer haben nach dem Putsch im Niger das Krisenland verlassen können. Deutschland wird dabei von Frankreich unterstützt. Die Militärchefs westafrikanischer Staaten beraten, ob sie eingreifen.
Nach Regierungsumsturz
Nach dem Putsch im Niger sichern Tausende dem Militär ihre Unterstützung zu. Sie senden damit Warnzeichen an den Westen und Nachbarländer. Die westafrikanische Staatengemeinschaft droht der Militärjunta.
Westafrika
Der Militärputsch im Niger ruft international deutliche Kritik hervor. Frankreich bespricht die Lage im westafrikanischen Land nun sogar im nationalen Verteidigungsrat. Warum beobachtet Paris das Geschehen so genau?
Westafrika
Die Mitglieder des Gremiums fürchten „eine Zunahme terroristischer Aktivitäten” in der Region und sorgen sich um die soziale und wirtschaftliche Situation.
„Gürtel aus Militärjuntas”
Niger ist nun der sechste Staat der Sahel-Zone in Militärhand. Der Putsch vervollständigt den „Gürtel aus Militärjuntas” in der Region. Die Lage bleibt dadurch äußerst instabil.
Westafrika
Nach der Entmachtung des nigrischen Präsidenten hat sich der Chef der Präsidentengarde zum De-facto-Präsidenten ernannt - mit ungewissen Folgen für die Zivilbevölkerung, die Region und für Europa.
Westafrika
Ist eine Stabilisierung der Sahelzone mit demokratisch gewählten Partnern noch möglich? Wie Dominosteine stürzen Regierungen durch putschende Offiziere. Die Bundesregierung trifft dies gleich doppelt.
Westafrika
Stundenlang wird Nigers Präsident Mohamed Bazoum am Mittwoch in seinem Palast festgehalten - von Mitgliedern der eigenen Garde. Am späten Abend verkünden dann Soldaten im Fernsehen die Machtübernahme.
Westafrika
Im westafrikanischen Land Niger haben Soldaten im Fernsehen die Machtübernahme der Armee verkündet. Die Institutionen der siebten Republik seien aufgelöst, die Luft- und Landesgrenzen geschlossen und es herrsche eine landesweite Ausgangssperre von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr (...).
Westafrika
In Nigers Hauptstadt sperren laut Berichten Mitglieder der Präsidentengarde die Zugänge zum Palast des Präsidenten ab. Ein Putschversuch in dem westafrikanischen Land? Das könnte Folgen auch für Europa haben.
Partnerschaft
Entwicklungsministerin Schulze sieht in der Sahelzone ein Epizentrum des Terrorismus. Die Politikerin will mit dem Aufbau einer Wasserversorgung dagegen kämpfen. Auf dem Plan steht aber noch mehr.
Konflikte
Die Sicherheitslage in der Sahelregion verschlechtert sich weiter. Wie geht es nach dem Abzug der Bundeswehr aus Mali weiter? Neuer Schwerpunkt der Militärhilfe ist das benachbarte Niger.
Artenschutz
Regenwald trennte die Löwen in Westafrika genetisch schon vor Zehntausenden Jahren von ihren Artgenossen im Süden. Die Tiere sind fast ausgestorben. Eine fortpflanzungsfreudige Löwin schafft Hoffnung.
Kampf gegen Islamisten
Der Abzug westlicher Streitkräfte aus Mali könnte sich auch negativ auf die Sicherheitslage in Niger auswirken. Die EU will das Land im Kampf gegen militante Islamisten unterstützen. Deutschland ist dabei.
Bundeswehr
In Westafrika sind Islamisten und Putschisten auf dem Vormarsch. Frankreich sortiert sich militärisch neu. Doch Deutschland zögert bislang mit einer Kurskorrektur.