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Lions Club Bad Harzburg spendet 1000 Euro für Armen-Klinik in Peru

Trafen sich in Goslar zur symbolischen Übergabe (v.l.): Stefan Scheele, stellvertretender Landrat des Landkreises Goslar, Dr. med. Klaus-Dieter John, Gründer des Armenhospitals in Peru, Lions-Mitglied und Unternehmer Dominik Werner, sowie Ralf Nehmzow, Asklepios-Sprecher Region Harz

Trafen sich in Goslar zur symbolischen Übergabe (v.l.): Stefan Scheele, stellvertretender Landrat des Landkreises Goslar, Dr. med. Klaus-Dieter John, Gründer des Armenhospitals in Peru, Lions-Mitglied und Unternehmer Dominik Werner, sowie Ralf Nehmzow, Asklepios-Sprecher Region Harz Foto: Asklepios

Goslar. Es ist ein Beitrag, der aus dem Landkreis Goslar in die Welt hinausgeht: Der Lions Club Bad Harzburg spendete 1000 Euro für das größte private Medizin-Projekt Deutschlands, das durch Bürgerengagement initiiert und durch Geld- und Sachspenden in Millionenhöhe finanziert wurde.

03.07.2026, 00:00 Uhr

Jetzt wurde die Lions-Spende symbolisch übergeben. Hintergrund: Der deutsche Chirurg Dr. med. Klaus-Dieter John, 65, der vor gut 19 Jahren ein Missions-Krankenhaus für Arme im Süden Perus gründete, damit weltweit Schlagzeilen machte, hatte im Oktober 2024 im Landkreis Goslar im Kreishaus darüber berichtet – es ist eine Abenteuergeschichte voller Hürden, Tiefs, aber auch Hochs. Die Asklepios Harzkliniken luden Dr. John damals zum Vortrag in Goslar und in die Klinik zum Gespräch mit Chefärzten ein, die Vortragsveranstaltung war in Kooperation mit Harzer Lions Clubs und dem Landkreis Goslar.

Klinik aus dem Nichts

In spannenden Anekdoten berichtete Dr. John, wie er vor Jahren auf die Idee kam, aus dem Nichts eine Mega-Klinik in Südamerika zu schaffen. Es war zugleich sein Lebenstraum und eine „Liebesgeschichte“. Denn: Mit seiner späteren Frau Martina, die er schon mit 17 kennenlernte, war er einst als Rucksacktourist dort. 2003 zogen sie mit ihren inzwischen drei Kindern nach Peru. Dort wurde die Idee konkret: ihre Vision, ein Hospital für Arme zu schaffen, inmitten von Feldern im Hochland Perus, der ursprünglichen Heimat der Quechua-Indianer, der Nachfahren der Inkas, knapp 1000 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Lima. Für seine Idee warb er um Spenden, mit „Freundeskreisen“, Fördermitgliedern, durch Mundpropaganda kam immer mehr Geld zusammen – ein Projekt, das nach und nach wuchs.

Eindrucksvolles Beispiel

„Beeindruckend, von dem besonderen Engagement eines deutschen Arztes im Ausland, das im Gesundheitswesen einzigartig ist, kann man viel lernen, daher wollten wir das Projekt gerne aus unserer Region mit unterstützen“, sagt Dominik Werner, Unternehmer und früherer Präsident des Lions Clubs Bad Harzburg. „Es war spannend, davon mehr aus erster Hand zu erfahren.“

„Es ist ein eindrucksvolles Beispiel über den berühmten Tellerrand hinaus, für soziales Engagement und dafür, anderen Menschen in Not zu helfen“, sagt Harzkliniken-Geschäftsführer Florian Nachtwey.red

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