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Kollision in Bremerhaven

Kreuzfahrtschiff rammt Schiffe – Polizei will informieren

Wie es zu dem Unfall kam ist bisher noch unklar.

Wie es zu dem Unfall kam ist bisher noch unklar. Foto: Jörn Hüneke/dpa

„Ich glaube, das war es mit der Reise“, sagt eine Augenzeugin, als die „Mein Schiff 3“ ein Containerschiff rammt. Vieles ist noch unklar. Die drängendste Frage: Wie konnte das passieren?

Von dpa 26.10.2026, 04:50 Uhr

Bremerhaven. Nach der Kollision eines Kreuzfahrtschiffs mit zwei Containerschiffen sind noch viele Fragen offen. Es werde heute weitere Informationen geben, teilte ein Polizist in der Leitstelle der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Der Unfall geschah, als das Schiff bei stürmischem Wetter aus dem Hafen auslaufen sollte. Auf einem von der Deutschen Presse-Agentur verifizierten Augenzeugenvideo ist zu sehen, wie das Kreuzfahrtschiff von Schleppern begleitet bei deutlichem Wellengang ausläuft. Der Abstand zu einem an der Hafenmauer liegenden Containerschiff wird immer kleiner, dann rammt das Kreuzfahrtschiff das Containerschiff, das Video ruckelt. „Ich glaube, das war es mit der Reise“, sagt eine Frau in dem Video. 

Auf den Bildern sind Trümmer zu sehen. Die „Mein Schiff 3“ und Rettungsboote wurden demnach beschädigt. Die „Nordsee-Zeitung“ berichtete, dass die Bordwand eines Containerschiffs durch den Zusammenstoß auf einer Länge von rund zehn Metern aufgerissen sei. 

Tui Cruises bestätigte den Unfall. Eine Sprecherin sagte allerdings, das Schiff sei nur mit einem Containerschiff zusammengestoßen und nicht mit zwei. Die „Mein Schiff 3“ sei wieder am Pier, wo der entstandene Schaden begutachtet werde. Zum Unfallzeitpunkt waren demnach 2.428 Gäste und 922 Crewmitglieder an Bord. Verletzte gebe es nicht. Alle könnten vorerst an Bord bleiben. Fachleute seien vor Ort und untersuchten die Lage. „Weitere Informationen werden wir bereitstellen, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen“, so die Sprecherin.

Die Passagiere können auf dem Schiff bleiben.

Die Passagiere können auf dem Schiff bleiben. Foto: Jörn Hüneke/dpa

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