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Trinkwasserversorgung

Harzer Talsperren erholen sich zum Frühling

Die Sösetalsperre hat zuletzt wieder Wasser aufgenommen. (Archivbild)

Die Sösetalsperre hat zuletzt wieder Wasser aufgenommen. (Archivbild) Foto: Swen Pförtner/dpa

Weil es im Winter erst kaum Niederschlag gab, füllten sich die Talsperren nicht wie gewohnt. Warum sich die Lage zuletzt aber entspannte.

Von dpa Dienstag, 24.03.2026, 11:21 Uhr

Hildesheim. Die Talsperren im Harz haben sich in den vergangenen Wochen deutlich vom bisher trockenen Winter erholt. Die für das Trinkwasser relevanten Speicher sind nun zu 68 Prozent gefüllt, wie die Harzwasserwerke mitteilten. Sie versorgen weite Teile Niedersachsens und Bremens mit Trinkwasser. Komplett rosig ist die Lage derzeit jedoch nicht: Durchschnittlich seien die Talsperren zu dieser Jahreszeit zu 83 Prozent gefüllt. 

„Auch wenn die Talsperrenfüllstände weiter unterdurchschnittlich gefüllt sind, ist die Trinkwasserversorgung gesichert“, sagte Hendrik Rösch, einer der Geschäftsführer der Harzwasserwerke. In einer Mitteilung des Unternehmens hieß es weiter, ab Ende Februar hätten zunehmende Niederschläge zu einer Entlastung geführt. Zudem habe die Schneeschmelze Wasser ergänzt. Trockenheit im Frühjahr 2025 und auch in den Wintermonaten habe den Reservoirs zuvor zugesetzt.

Dort, wo die Harzwasserwerke ihr Netz mit Grundwasser speisen, sei die Situation noch entspannter. Dort würden teilweise noch Einflüsse aus den feuchten Jahren 2023 und 2024 festgestellt. Die Trockenheit der vergangenen Monate mache sich dort bisher nicht bemerkbar. Wegen der langsamen Sickergeschwindigkeit dauere das noch.

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