Über neue Strickmuster plaudern und dann beim Film gemeinsam ran an die Maschen: Strickkinos sind beliebt und vielerorts im Angebot. Was macht den Reiz aus – und verliert man da nicht den Faden?
Peter Giesecke aus Dörnten ist Sattlermeister. Einer der letzten seiner Zunft. Was stimmt ihn zufrieden? Und würde er jungen Leuten den Beruf empfehlen?
Stricken und zusammen einen Kinofilm anschauen: Auch in Goslar ist der Trend jetzt angekommen. Das Cineplex und die Wollstube laden gemeinsam zum ersten Goslarer Strick-Kino ein.
Da gehen einem schlicht die Augen über, wenn die Gilde ihre Patchwork-Tage veranstaltet. Farben, Formen, Fülle, Vielfalt – von Donnerstag bis Sonntag war die Stadt bunt und der Parcours von einem Ausstellungsort zum nächsten stark frequentiert.
Am Wochenende rattern in Goslar die Nähmaschinen. Vom 30. Mai bis zum 1. Juni werden in der Stadt die Patchworktage der Patchwork-Gilde Deutschland veranstaltet. 31 Ausstellungen, eine gut sortierte Ladenstraße und 22 Kurse werden geboten.
In Skandinavien bieten Kinos schon seit längerem Strickevents an. Nun ist der Trend auch in Niedersachsen angekommen. In Oldenburg und Hannover sind die Besucherinnen begeistert dabei.
Sie legen sich mächtig ins Zeug, um den Älteren im Dorf zum Start in den Advent eine Überraschung bescheren zu können: die Damen um Christine Stegmann vom Alt Wallmodener Handarbeitskreis. Was sie sich wohl diesmal wieder haben einfallen lassen?
Handarbeit
Nur was für Omas? Ach was. Stricken ist Trend und nicht erst seit Corona. Das Spiel mit der Nadel bedeutet für viele einfach nur Entspannung. Doch manch rechte Masche birgt auch Zündstoff.