Haftbefehl nach Angriff in Flüchtlingsunterkunft erlassen
Nach dem Streit in einer Flüchtlingsunterkunft wird Haftbefehl gegen einen 40-Jährigen erlassen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Ein Streit in einer Flüchtlingsunterkunft eskaliert – ein 66-Jähriger wird durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Nun wird ein Haftbefehl erlassen.
Hude. Nach dem brutalen Streit zweier Landsleute in einer Unterkunft für Geflüchtete in Hude (Landkreis Oldenburg) ist Haftbefehl gegen einen 40-Jährigen erlassen worden. Er soll einen 66-Jährigen bei einem Messerangriff lebensgefährlich verletzt haben. Eine Haftrichterin stellte am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg den Haftbefehl aus, wie es in einer Pressemitteilung hieß.
Die beiden sollen am Freitag zunächst verbal aneinander geraten sein. Im weiteren Verlauf soll der Jüngere ein Messer ergriffen und mehrfach auf den älteren Mann eingestochen haben. Zeugen seien dem Verletzten zu Hilfe gekommen. Daraufhin habe der Angreifer von ihm abgelassen.
Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags
Der 66-Jährige erlitt nach Polizeiangaben schwerste Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ordnete bei dem 40-Jährigen die Entnahme einer Blutprobe an. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.