Erste gewählte Frau an der Staatsspitze oder jüngster Präsident der Geschichte Ecuadors: Die zweite Runde der Präsidentenwahl wird dem südamerikanischen Land in jedem Fall ein politisches Novum bescheren.
Südamerika
Die ecuadorianische Wahlbehörde ruft die Wählerinnen und Wähler auf, sich von der Gewalt nicht aufhalten zu lassen. Zehntausende Soldaten sollen bei den vorgezogenen Wahlen für Sicherheit sorgen.
Gewalt
Vergangene Woche war Oppositionskandidat Villavicencio in Quito erschossen worden. Nun wurde ein weiterer Politiker getötet. Eine Präsidentschaftskandidatin spricht von Ecuadors „blutigster Epoche seiner Geschichte”.
Regierung
Nach der Ermordung des Präsidentschaftskandidaten Fernando Villavicencio in Ecuador soll nun ein Journalist für die Partei Construye (Baue) bei der Wahl am kommenden Wochenende antreten.
Wahlen
Am Mittwoch wurde der Politiker nach einer Wahlkampfveranstaltung erschossen. Nun soll seine Vize-Kandidatin bei der Wahl am kommenden Wochenende antreten.
Lateinamerika
Die Schüsse auf den Präsidentschaftskandidaten Villavicencio zeigen, dass der brutale Drogenkrieg längst die Politik erreicht hat: Wer das lukrative Geschäft mit Kokain bedroht, wird aus dem Weg geräumt.
Vor Präsidentenwahl
Für Naturliebhaber gilt Ecuador als friedfertiges Traumziel. Doch längst sorgen auch eine Staatskrise und Drogenkartelle für Schlagzeilen. Nun gibt es einen politischen Mord.