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Prozessbeginn in Hildesheim

Falsche Polizisten sollen 205.000 Euro erbeutet haben

Zwei Männer sollen als sogenannte falsche Polizisten rund 205.000 Euro erbeutet haben - jetzt kommen sie in Hildesheim vor Gericht. (Symbolbild)

Zwei Männer sollen als sogenannte falsche Polizisten rund 205.000 Euro erbeutet haben - jetzt kommen sie in Hildesheim vor Gericht. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Sie sollen Senioren um eine sechsstellige Summe betrogen und sich dafür als Polizisten ausgegeben haben. Jetzt kommen die zwei Männer vor Gericht. Ihre Masche ist altbekannt.

Von dpa 26.08.2026, 03:40 Uhr

Hildesheim. Zwei mutmaßliche Betrüger, die sich als Polizisten ausgegeben haben sollen, stehen ab Mittwoch (9.00 Uhr) in Hildesheim vor Gericht. Den beiden Männern im Alter von 31 und 34 Jahren wird bandenmäßiger Betrug vorgeworfen - insgesamt geht es um sechs Straftaten, wie das Landgericht Hildesheim mitteilte. In der Zeit zwischen Dezember vergangenen Jahres und Februar 2026 sollen die beiden 205.000 Euro
von Senioren erbeutet haben.

Spätestens im Dezember 2025 sollen sich die Männer einer Tätergruppe angeschlossen haben, die nach der Masche der „falschen Polizisten“ vorging. Dabei werden die meist älteren Opfer von den Tätern dazu gebracht, Geld an vermeintliche Polizisten zu übergeben. 

Die beiden Männer sollen auf Anweisung weiterer Mittäter verschiedene Anschriften angefahren haben, um dort Beute in Empfang. Dabei soll der 31-Jährige Fahrer und Wachposten gewesen sein, während der 34-Jährige die Wertgegenstände der Opfer in Empfang genommen haben soll. 

Allein von einer 84-Jährigen aus Hildesheim sollen die mutmaßlichen Täter einen Betrag von 175.000 Euro erbeutet haben. Einem 89-Jährigen aus Goslar sollen sie einen Bargeldbetrag zwischen 30.000 Euro und 40.000 Euro
abgenommen haben.

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