Wandel in der Bestattungskultur

GZ Plus IconDie Jahre 1819 bis 1826: Auf der Suche nach einem Friedhof für Goslar

Große Ansammlung von Totenschädeln und menschlichen Knochen in einem gemauerten Gewölbe.

Das ehemalige Beinhaus unter der Marktkirche beweist: Da der Platz auf dem Kirchhof begrenzt war, mussten immer wieder ältere Bestattungen bereits vor der völligen Verwesung der Leichen beseitigt und die Grabstellen neu belegt werden. So sammelten sich 85 Kubikmeter Knochen, die 1907 auf dem Friedhof Hildesheimer Straße beigesetzt wurden. Foto: Hans Udolf/Repro: Liersch

Wohin mit den Toten? Im 19. Jahrhundert herrschte auf den Goslarer Begräbnisstätten großer Platzmangel. Mit der Folge, dass Gräber oft zu früh wieder genutzt wurden.

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