Tierheim Eckertal soll 2025 eine neue Außenanlage bekommen
Noch fehlt an der Hundehalle das zugehörige Außengelände inklusive der Freiluft-Boxen. Foto: Exner
Der Tierschutzverein Bad Harzburg gab bei der Hauptversammlung bekannt, die Hundehalle im Tierheim Eckertal im kommenden Jahr um eine Außenanlage zu ergänzen. Zudem wurde der Vorstand wurde neu gewählt und kündigte einige Events für 2025 an.
Bad Harzburg. Nachdem das Tierheim Eckertal vor mehr als einem Jahr seine neue Hundehalle eröffnet hatte, soll voraussichtlich 2025 die lang ersehnte Außenanlage hinzukommen. Zwischen 30.000 und 35.000 Euro werde das Vorhaben kosten, so der Tierschutzverein Bad Harzburg bei seiner Jahreshauptversammlung in der Sportpark-Gaststätte.
Eine hohe Anzahl an Tieren hatte die begrenzten Kapazitäten in der Vergangenheit stark beansprucht. Allein im vergangenen Jahr kamen laut dem Vorstand insgesamt 158 Hunde, 177 Katzen und 52 Kleintiere in der Pension des Tierheims Eckertal unter. Zudem hatte das Tierheim selbst 16 neue Hunde, 71 Katzen und 9 Kleintiere aufgenommen und zahlreiche Fundtiere erhalten, unter anderem weitere 138 Katzen und 30 Hunde.
Pflaster, Zäune, Bäume
Weil die alte Halle für all die Tiere keinen zeitgemäßen Platz mehr bot, hatten viele Menschen für den Bau einer neuen Hundehalle gespendet. Auch ein Teil der Erlöse aus dem Glücksschweinchen-Verkauf der GZ ist in das Projekt geflossen, sowie ebenfalls ein Großteil der Einnahmen des Vereins aus 2023, wie Vorsitzende Doreen Lüders bei der Versammlung in ihrer Jahresbilanz erklärte. Nachdem die Bauarbeiten der Halle abgeschlossen waren, durften die Tiere schließlich im Frühling des vergangenen Jahres ihr neues Quartier beziehen (die GZ berichtete).
Was jetzt noch fehlt, sind Freiluftboxen und auch das Außengelände muss noch zurechtgemacht werden. Größtenteils gehe es um Zaunarbeiten, Pflaster und das Aufstellen des einen oder anderen Baums, so Lüders und ihre Stellvertreterin Klaudia Klensmann. Und darauf wird jetzt gespart. Zusätzliche, unerwartete und teure Baustellen hatten den Projektstart wie berichtet verzögert. „Sobald wir das Geld überhaben, können wir das angehen“, sagte Klensmann.
Der Vorstand bleibt
Auch standen neben den Verkündungen und Bilanzen die Neuwahlen an. Die gestalteten sich jedoch unspektakulär. Kurz gesagt bleibt alles beim Alten: Der Vorstand, bestehend aus Vorsitzender Lüders und ihren Stellvertretern Klaudia Klensmann und Michael Prinz sowie auch die Kassenprüfer bleiben im Amt. Die Mitgliederzahl ist laut Prinz aufgrund der Erhöhung der Beiträge um 30 Leute auf 495 Mitglieder gesunken. Aktuell bleibe die Zahl aber stabil.

Die Vereinsvorsitzende Doreen Lüders (v.l.) sowie ihre Stellvertreter Klaudia Klensmann und Michael Prinz bleiben im Amt. Foto: Raksch
Zur Hauptversammlung schafften es zwar nur wenige von ihnen, bei den Veranstaltungen des vergangenen Jahres hatten sich die Mitglieder dafür umso mehr ins Zeug gelegt: ob beim Müllsammeln, einer Ferienpass-Aktion, dem Sommerfest, gemeinsamen Grill-Events und Sponsorenfeiern, einem Treffen mit TV-Hundetrainer Martin Rütter oder der Tierbescherung zu Weihnachten. Letztere soll auch in diesem Jahr wieder stattfinden, sowie am 23. November eine Spendenübergabe von Anwohnern in Rhüden.
2025 geht es dann ereignisreich weiter: Neben dem Bau der Außenanlage stehe unter anderem ein Tag der offenen Tür an, ein weiteres Sommerfest sowie ebenfalls wieder die obligatorische Weihnachtsbescherung für Tiere. Zudem will der Verein die Kooperation mit einem Tierheim aus Rumänien, das Hunde aus Tötungsstationen rettet, weiter ausbauen. Und der Vorstand ließ durchblicken, es würden sich weitere Beziehungen zum Jugendtreff anbahnen.