Wie lange dauern Bad Harzburgs Straßensperrungen eigentlich noch?
In Westerode ist die Ortsdurchfahrt derzeit voll gesperrt. Foto: Schlegel
Mit zwei Vollsperrungen von wichtigen Straßen müssen sich Verkehrsteilnehmer herumschlagen: in Westerode im Bereich Hoher Weg und in der Innenstadt, wo die Schmiedestraße nach wie vor eine Baustelle ist, auf der aber nicht gearbeitet werden kann.
Bad Harzburg. Mit der Vollsperrung von zwei durchaus wichtigen Durchgangsstraßen müssen sich die Verkehrsteilnehmer derzeit (noch) herumschlagen: in Westerode im Bereich Hoher Weg und in der Innenstadt, wo die Schmiedestraße nach wie vor eine einzige Baustelle ist, auf der aber nicht gearbeitet werden kann. Doch zumindest in Westerode entspannt sich die Situation zwischen den Ortseingängen Richtung Schlewecke und Bettingerode bald.
In der Schmiedestraße sind zumindest die Bagger wieder angerückt. Arbeiten werden sie aber frühestens in der kommenden Woche. Foto: Schlegel
Nicht vor März fertig
Nun ruhen die Hoffnungen auf der kommenden Woche. Wenn das Wetter dann wieder ein wenig „offener“ wird, könnte es wieder losgehen. Anschließend wird es aber noch einige Wochen dauern, bis die Straße endgültig fertig ist. Es gibt nämlich noch viel zu tun. Mit Prognosen halten sich die Beteiligten allerdings zurück. Von Februar, eher aber März war bisher die Rede gewesen. Begonnen haben die Ausbauarbeiten übrigens im April vergangenen Jahres.

Auch aus Richtung Schlewecke ist in Westerode kein Durchkommen. Foto: Schlegel

Aus fünf Meter hohen Türmen wird in Westerode die neue „Haut“ mit hohem Druck in die Kanäle gepresst. Foto: Stadt Bad Harzburg
Nur noch halbseitige Sperrung
Die Kanäle werden im sogenannten Liner-Verfahren saniert. Einfach ausgedrückt: Mit hohem Wasserdruck und Hitze wird eine neue Innenhaut in die Kanäle gepresst. Dazu wird an einigen Einlässen ein fünf Meter hoher Turm aufgebaut, um den entsprechenden Wasserdruck erzeugen zu können. Die neue Innenhaut wird dann in den Kanal hineindrückt, wo sie nach einer Weile auskühlt. Fertig ist das sanierte Rohr.
Auch wenn dazu die Fahrbahn nicht aufgerissen werden muss, brauchen die Baufirmen für die Arbeiten durchaus Platz. Weswegen laut Bauamt eine Vollsperrung der Straße unerlässlich gewesen sei. Doch die Hauptarbeiten seien im Zeitplan ausgeführt worden, und so kann die Vollsperrung geplant zum 24. Januar aufgehoben werden. Anschließend werden aber noch mindestens zwei Wochen ins Land gehen, bis die Restarbeiten über die Bühne gegangen sind. Beispielsweise müssen noch einig Hausanschlüsse saniert und an den Hauptkanal angeschlossen werden. Mit diesen Arbeiten wird wohl auch schon in dieser Woche begonnen. Anschließend reicht aber eine Ampelregelung, die den Verkehr einspurig über den Hohen Weg führt, aber halt nicht mehr die komplette Ortsdurchfahrt abriegelt.