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„Skate Adult Happening“

GZ Plus IconBallett auf Schlittschuhen im Braunlager Eisstadion

Die Eiskunstläufer zeigen verschiedene Schritte, Sprünge und Pirouetten.

Die Eiskunstläufer zeigen verschiedene Schritte, Sprünge und Pirouetten. Foto: Jung

Mehr als 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Veranstalter am Samstag beim internationalen „Skate Adult Happening“ im Braunlager Eisstadion gezählt. Dabei ging es in erster Linie um den Spaß, zu sehen gab es allerdings echtes Können.

Von Volker Jung Montag, 14.04.2025, 04:00 Uhr
Insgesamt 80 Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer hatten sich für das „Internationale Skate Adult Happening“ angemeldet, das am Samstag im Eisstadion Braunlage stattfand. Mehr als 60 waren laut Veranstalter gekommen. Und zwar „aus ganz Deutschland, einige aus Österreich oder der Schweiz“, sagte Veranstalterin Dr. Martina Voß aus Wolfsburg. Der Wettbewerb wurde von ihr privat organisiert und ist vereins- und mitgliedsschaftsunabhängig.
Veranstalterin Dr. Martina Vogs mit ihrem Cheforganisator Heiko Kumkar vor ihrem Start.

Veranstalterin Dr. Martina Vogs mit ihrem Cheforganisator Heiko Kumkar vor ihrem Start. Foto: Jung

„Jeder hat die Möglichkeit, sich nach der Musik in gewünschter Kleidung mit den anderen Startern zu messen“, erklärt Martina Voß. Gestartet werde in verschiedenen Leitungs- und Alterskategorien. Paralell drehten bereits die ersten Damen ihre Runden auf dem Eis. Sie zeigten ein wahres Ballett – mit Sprüngen, Pirouetten und verschiedenen Schritten. Bewertungsrichter hielten ihre Punktschilder nach oben und der Stadionsprecher kommentierte die Läufe. Für alle Teilnehmer gab es Urkunden und Pokale.

Blumen und Stofftiere

Am Rand wärmten sich bereits die nächsten Läuferinnen und Läufer auf. Eine große Anzahl Zuschauer feuerte die Akteure an und quittierten die Leistung mit langem Klatschen. Viele der Besucher warfen nach dem Ende der einzelnen Küren auch Blumen, Stofftiere oder Tüten mit Süßigkeiten für die Akteure auf das Eis, schreiben die Veranstalter.
Höchste Konzentration bei den Punktrichterinnen.

Höchste Konzentration bei den Punktrichterinnen. Foto: Jung

Trainerin Natalie Schweizer aus Frankfurt war mit einem ihrer Schützlinge gekommen. Die junge Dame zeigte Nerven, sie wollte ihr Können perfekt präsentieren. „Ich war im letzten Jahr schon mal hier“, sagte Natalie Schweizer. Es habe ihr so gut gefallen, dass sie am Samstag ebenfalls aufs Eis gehen wollte. Auch die 67-jährige Veranstalterin Voß startete.

„Ich habe erst vor sieben Jahren mit dem Eiskunstlauf begonnen. Seitdem trainiere ich in Braunlage. Mir kam damals auch die Idee zu diesem Happening. Dabei steht nicht nur der Wettkampf im Vordergrund, sondern auch der Spaß“, betonte sie. Für Samstagabend wurden schließlich noch einige besondere Gäste erwartet, die aus verschiedenen Eislauf-Fernsehshows bekannt sind. Auch im nächsten Jahr solle es die Veranstaltung eine Woche vor Ostern wieder geben, so Voß.

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