In Braunlage wird bei einem Osterfeuer sogar geflogen
Am Fuße der Schanzen feiern die Menschen am Braunlager Osterfeuer. Foto: Schlegel
Die Osterfeuer in den Braunlager Ortsteilen haben ganz unterschiedlichen Charakter. Manche Veranstalter feiern traditionell, andere modern und sogar sportlich, mit Discomusik. Die GZ hat sich auf zwei der Brauchtumsveranstaltungen umgeschaut.
Braunlage. Glück hatten die Braunlager, St. Andreasberger und Hohegeißer: Ihre Osterfeuer lodern traditionell bereits am Karsamstag und da war das Wetter am Abend schön und trocken. Andere Harzer, die am Ostersonntag zündelten, wurden schon mal ein wenig nass.
Aber wie gesagt: nicht die Braunlager. Beispielsweise im Ortsteil St. Andreasberg: Viele Menschen gingen hinauf auf den Glockenberg. Kein Wunder, die Bergstadt ist in den Osterferien sehr gut besucht. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit entzündete die Bergwacht das kunstvoll errichtete Osterfeuer. Es gehört wohl zu einem der größten im Harz. In der Mitte eine Fichte, darum die Balkenkonstruktion mit aufgetürmten Fichtenzweigen. Das Feuer loderte in den nächtlichen Himmel. Bei frühlingshaften Temperaturen und einem herrlichen Sonnenuntergang waren mehrere hundert Menschen mit Rucksäcken und Partykörben voll Verpflegung gekommen.
Hoch über St. Andreasberg loderte das Osterfeuer. Foto: Jung

Stockbrot zu rösten ist ein Klassiker – nicht nur für Kinder. Foto: Schlegel

Ab geht die wilde Fahrt auf den Tellerschlitten. Foto: Schlegel
Einnahmen für den WSV
Zu Füßen der Mini-Schanzen konnten die Kinder zudem die wilde Fahrt auf Tellerschlitten erleben. Aus den Boxen erklang Partymusik und die vielen fleißigen Helferlein des WSV verkauften Getränke und Speisen. Die Einnahmen wiederum kommen dem Verein zugute. Vorsitzender Jens Koch jedenfalls war zufrieden. Der Festbereich füllte sich schon früh, als er das Feuer anzündete, dürften schon rund 800 Besucher auf dem Platz gewesen sein. Und es strömten immer noch weitere Gäste herbei. In der Regel, so Koch, kämen über den Abend verteilt gut 2000 Gäste, es sei halt ein ständiges Kommen und Gehen.
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