Kolping-Vorstand in Bündheim tritt letzte Amtsperiode an
Für langjährige Mitgliedschaft ehrt der Vorstand der Kolpingfamilie seine Mitglieder bei der Jahreshauptveranstaltung mit Blumen. Foto: Raksch
Die Mehrheit im Vorstand der Kolpingfamilie Bündheim will in drei Jahren das Amt abgeben. Der Verein zeichnete bei seiner Jahreshauptversammlung zudem langjährige Mitglieder aus und diskutierte, wie es künftig weitergehen könnte.
Bad Harzburg. Die Kolpingfamilie Bündheim hat jüngst zu ihrer Jahreshauptversammlung eingeladen. Neben Auszeichnungen, Kassen- und Jahresbericht, gab ein Großteil des Vorstands bekannt, für die nächste Vorstandswahl in drei Jahren nicht mehr kandidieren zu wollen.
Hans-Jürgen Raders, Beauftragter Freizeit, gab sein Amt bereits bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Wochenende an seinen Nachfolger Florian Raders ab. Indes traten vier weitere Vorstandsmitglieder ihre letzte Amtsperiode an. Nach weiteren drei Jahren werden dann auch der Vereinsvorsitzende Joachim Lyga, der zweite Vorsitzende Udo Raders, Eva-Maria Raders, Beauftragte Ehe und Familie, sowie die Schriftführerin Dorothea Raders nicht mehr kandidieren. „Wir sind dann alle über 80. Und mit 80 ist auch mal Schluss“, begründete Udo Raders die Entscheidung bei der Versammlung.
Und wie geht es danach weiter? Kassenführer Dieter Weishaupt erklärte, der Verein sei nunmehr auf 56 Mitglieder geschrumpft, das Durchschnittsalter betrage 74,9 Jahre. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ranken sich aktuell – wie bei so vielen Vereinen – die Überlegungen im Kolping-Vorstand darum, wie sich junge Mitglieder gewinnen lassen. Zudem wuchs die Idee, neue Aktionen anzubieten, etwa für alleinstehende Senioren in Bad Harzburg. Konkret wurden die Ideen jedoch noch nicht.
50 Jahre Mitgliedschaft
Des Weiteren ehrte der Verein bei der Jahreshauptversammlung seine langjährigen Mitglieder. Katharina Weishaupt zeichnete der Verein für 50 Jahre Mitgliedschaft aus. Eva-Maria Raders, Hans-Jürgen und Andreas Raders erhielten Ehrungen für 30 Jahre im Verein und Doris Jähner sowie Giesela und Wolfgang Vesterling sind nun seit 25 Jahren Mitglieder.
Florian Raders, der neu ernannte Beauftragte Freizeit, berichtete zudem von zahlreichen Veranstaltungen, die der Verein im vergangenen Jahr organisiert hatte, wie etwa verschiedene Andachten, ein Sommerfest, Glühweinpartys und Skat- sowie Boccia-Turniere. Es gab einen Lichtbildvortrag zum Thema „Eine Schifffahrt auf Saar und Mosel“ sowie einen Diavortrag „Kolping und Gemeinde“ und jeden ersten Dienstag im Monat trafen sich Seniorinnen und Senioren zum Skatspielen.
Der Beauftragte Freizeit bedankte sich bei allen Beteiligten für ihre ehrenamtliche Vereinsarbeit, Reparaturen, Auf- und Abbau, sei es im Kolpingheim, im Pfarrhaus, in der Kirche oder im Garten. „Ihre seid hier quasi das Team vor Ort. Und das ist nicht selbstverständlich“, schloss er ab, bevor der Abend in einen Neujahrsumtrunk mit Imbiss überging.