Unser Dorf hat Zukunft: Gielde scheitert knapp an der Bundesrunde
Jury-Mitglied Ralf Gebken (Ministerium Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) überreicht ein Geschenk an Ortsbürgermeisterin Friederike Fiebig. Die Flagge soll einen guten Platz im Ort bekommen. Foto: Privat
Gielde hat sich beim Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ hervorragend präsentiert, verpasst aber die Nominierung für den Bundeswettbewerb 2026. Trotz allem sind die Dorfbewohner stolz.
Gielde. Der kleine Ort mit 765 Einwohnern in der Gemeinde Schladen-Werla hat die Qualifikation für die Teilnehme am Bundeswettbewerb 2026 „Unser Dorf hat Zukunft“ nicht geschafft.
Die mit Spannung erwartete Entscheidung erreichte Ortsbürgermeisterin Friederike Fiebig am Freitag zur Mittagszeit. Am Dienstag hatte die Jury aus elf Fachleuten die Ortschaft im Rahmen des 28. Landeswettbewerbs bereist (wir berichteten). „Wir alle sind als Dorf aber trotzdem superstolz auf die Teilnahme“, sagt Fiebig.
Die Bewertung der 18 konkurrierenden Dörfer hatte die Kommission vor eine große Herausforderung gestellt. Punkten konnte Gielde mit dem Erhalt des dörflichen Charakters im Bereich der Kirche, der Spielplatzgestaltung, seinem Biotopverbund und dem umweltpädagogischen Angebot des Storchenvereins.
Gielde hat die Teilnahme am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ leider nicht erreicht. Foto: Leifeld
Am Ende gab es aber nur für drei Dörfer eine Nominierung zum Bundeswettbewerb. Ausgewählt wurden Backemoor (Landkreis Leer), Mayenburg (LK Osterholz) und Heckenbeck (Landkreis Northeim). „Eine Abschlussveranstaltung, bei der alle 18 Dörfer noch einmal gewürdigt werden, ist für den 22. September in Walsrode geplant“, erklärt Fiebig.

Jury-Mitglied Ralf Gebken (Ministerium Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) überreicht ein Geschenk an Ortsbürgermeisterin Friederike Fiebig. Die Flagge soll einen guten Platz im Ort bekommen. Foto: Privat
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