FC Groß Döhren peilt den Aufstieg an
Während der FC Groß Döhren, hier Leon Varnava am Ball, sein Saisonziel neu definiert hat, will der FC Othfresen, auf dem Bild sind Noah Tiepolt, Rico Hollmann und Henrik Melzian (v.l.), die verletzungsbedingt schwierige Hinserie vergessen und angreifen. Foto: Drechsler
Am 1. März beginnt die Restsaison der Fußball-Nordharzliga. Wer geht, wer kommt, was sagen die Trainer? Wir haben den Überblick.
Die Vorfreude steigt langsam aber stetig, bald geht die Saison in der Fußball-Nordharzliga weiter. Ein guter Zeitpunkt, um bei den hiesigen Teams einmal nachzufragen, was sich personell getan hat und wie die Zielsetzung für den weiteren Saisonverlauf aussieht.
FC Groß Döhren
Zugänge: Alexander Wac (SG Steinlah/Haverlah)
Abgänge: keine
Trainer Lars Gläser: Beim Ligaprimus passierte personell wenig, doch die Zielsetzung hat sich eindeutig geändert. „Das Trainerteam hat sich mit der Mannschaft zusammengesetzt und besprochen, wie es nach dieser überragenden Hinrunde weitergehen soll. Ziel ist nun, unter die ersten Drei zukommen“, bekennt sich Gläser zum Aufstieg in die Bezirksliga.
Fußball-Nordharzliga
Der FC Groß Döhren bricht alle Rekorde
„Wenn alle Verletzten wieder fit sind, sind wir da sehr optimistisch.“ Wichtig werde, weiterhin diese Mentalität der Hinrunde an den Tag zu legen.
TSV Gielde
Zugänge: Jonas Büchler (SV Schladen), Lennart Köstler (2. Herren)
Abgänge: keine
Trainer Luca Brandes: Der TSV will sich auf einem einstelligen Tabellenplatz wiederfinden. „Wichtig ist mir dabei, dass die Jungs ihre Vorgaben nicht nur im Training, sondern auch während der 90 Minuten besser umsetzen“, sagt Brandes. Dann könne die Mannschaft auch ihre Spiele souveräner gestalten. „Natürlich wollen wir auch die Spitzenteams ärgern, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet.“
TSV Münchehof
Zugänge: keine
Abgänge: keine
Trainer Pedro Lopez: Für sein letztes Halbjahr beim Klub hat Lopez etwaige Ambitionen Richtung Aufstieg ad acta gelegt. „Wir wollen jetzt das Beste aus der Rückserie machen, unter den ersten fünf Mannschaften landen. Natürlich schielen wir mit einem Auge immer nach oben, aber da müssen wir realistisch bleiben“, so der Coach. Man sei von Verletzungen verschont geblieben und das Team habe eine gute Vorbereitung absolviert. „Darauf wollen wir aufbauen und guten Fußball zeigen.“
FC Othfresen
Zugänge: Jannik Kassebaum (VfL Oker)
Abgänge: keine
Trainer Thomas Ströhl: Nach der Verletztenmisere während der Hinrunde, als der FCO kämpfen musste, eine spielfähige Mannschaft aufzubieten, will das Team angreifen. „Wir wollen unsere Form der letzten zwei Jahren finden und noch viele Punkte holen, um die Saison vernünftig abzuschließen“, sagt Ströhl.
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Das hat die Staffelreform bisher gebracht
Die meisten Verletzten seien zurück, er habe mehr personelle Möglichkeiten, so mit Jannik Kassebaum einen Zugang, der viel Erfahrung und Klasse mitbringt. Ströhl fordert daher: „Wir wollen ein unangenehm zu spielender Gegner sein.“
SV Schladen
Zugänge: Alexandro Noah Berwig (TSG Bad Harzburg, A-Jugend)
Abgänge: Jonas Büchler (TSV Gielde), Robin Deutschmann (TSV Gielde II)
Trainer Marco Elsenbruch: Der SV Schladen positioniert sich nach der der starken Hinrunde neu. „Wir wollen nun einen einstelligen Tabellenplatz festigen und ich denke, dass wir dazu absolut in der Lage sind“, betont Elsenbruch, der auf die gute Form seiner Truppe verweist. Daher sei ein Mittelfeldplatz für den Aufsteiger ein angemessenes Ziel.
Personell hat sich nur wenig getan, aus dem erweiterten Stamm ging nur Jonas Büchler. „Von ihm haben wir uns aus disziplinarischen Gründen getrennt“, so Elsenbruch.
SC 18 Harlingerode
Zugänge: Benjamin Gleisberg (TSV Westerode)
Abgänge: Gerrit Rindermann (SG Bredelem/Astfeld)
Trainer Boris Bodenstein: Der Coach begegnet dem Rückrundenbeginn skeptisch: „Wir hatten im Winter einige Verletzte zu beklagen, auch die Vorbereitung lief wetterbedingt nicht übermäßig rund.“ Er spricht in diesem Zusammenhang von einer „Wundertüte“.
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Sein Team sei grundsätzlich gut genug, um eine sorgenfreie Saison zu erleben, aber zu mehr reiche es einfach derzeit nicht. „Ein Mittelfeldplatz, ohne nach unten blicken zu müssen, wäre angesichts der Umstände absolut in Ordnung“, sagt Bodenstein.
SV Hahndorf
Zugänge: keine
Abgänge: keine
Trainer Stephan Wellegehausen: Das Schlusslicht hat sich für die Rückserie viel vorgenommen und will versuchen, den Turnaround zu schaffen. „Dazu müssen wir die ersten Partien siegreich gestalten, auch für das Selbstbewusstsein“, fordert Wellegehausen. Er habe im Winter viele Gespräch mit seinen Spielern geführt, dazu vor allem Kondition gebolzt. Der Trainer ist mit der Vorbereitung soweit zufrieden und hoch motiviert: „Wir kämpfen bis zum Schluss für den Klassenerhalt.“
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Für die Aufsteiger SV Hahndorf, Jerome Wegener (l.), und SV Schladen, Jonas Büchler, verläuft die Saison sehr unterschiedlich. Während Hahndorf gegen den Abstieg kämpft, strebt Schladen einen einstelligen Tabellenplatz an. Foto: Gietemann