Harzer Falken siegen leicht und locker
Am Ende darf gefeiert werden. Die Falken präsentieren sich nach dem 8:2 gegen Salzgitter vor ihren Fans. Foto: Heine
Eishockey-Regionalligist Harzer Falken fegt am Freitag auch die Salzgitter Icefighters weg und bleibt Spitzenreiter Adendorf auf den Fersen. Jetzt mit Video vom Spiel.
Pflichtaufgabe abgehakt. Eishockey-Regionalligist Harzer Falken hat auch sein drittes Heimspiel in Folge über den Jahreswechsel erfolgreich beendet. Gegen die Salzgitter Icefighters musste der Tabellenzweite nicht mal ans Limit gehen, um mit 8:2 (1:0, 5:1, 2:1) die nächsten Punkte einzufahren.
Die Falken begannen vor offiziell 1507 Zuschauern, darunter gut 100 aus Salzgitter, ungewohnt schläfrig und hätten gegen den Vorletzten gar in Rückstand geraten können. Adam Gerhardt, der diesmal den Kasten hütete, bekam sofort Arbeit.
Wiecki staubt zur Führung ab
Auch nach vorn ging zunächst wenig - bis Salzgitter zwei Strafzeiten innerhalb einer Minute kassierte. Die lange Überzahl schien trotz vieler Abschlüsse der Gastgeber ertraglos zu verstreichen, ehe es zwei Sekunden vor Ablauf der zweiten Strafe doch noch Grund zum Jubeln gab: Jakub Wiecki staubte zur Führung ab.
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Icefighters nun überfordert
Die Kontrolle lag aber jederzeit bei den Falken. Bezeichnend: Nachdem die Icefighters per Konter erstmals getroffen hatte, antwortete der EC mit einem Dreierschlag. 6:1 nach 40 Minuten, das Ding war durch, der Gegner nun sichtbar überfordert.
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Harzer Falken holen tschechischen Topscorer
Bitter für die Icefighters, dass die Falken, bei denen im letzten Abschnitt Taylor Dupuis zwischen den Pfosten stand, noch lange nicht genug hatten und weiter richtig Druck machten. So zogen sie schnell auf 8:1 davon, worauf Icefighters-Trainer Laszlo Csata zur Auszeit griff. Die änderte am Spielverlauf nicht mehr viel, die Fans feierten mit der Welle. Ein bärenstarker Icefighters-Torwart Dennis Korff verhinderte, dass die Gäste am Ende nicht mit einer zweistelligen Niederlage die Heimreise antraten. „Er war wirklich super stark“, sagte auch Falken-Trainer Regan Nagy. Mit dem Vortrag seines Teams zeigte er sich „total zufrieden“.
Frust hatte es im Vorfeld der Partie gegeben, weil der Großraumparkplatz nach den kräftigen Schneefällen nur ungenügend geräumt war. Auch bei der Abreise spielten sich teils chaotische Szenen ab.
Das Spiel in der Statistik
Tore: 1:0 (14:54) Wiecki (5:4), 2:0 (21:06) DiMurro, 3:0 (21:58) Schnell, 3:1 (32:15) Seibel, 4:1 (34:03) Benes, 5:1 (37:33) Mrava, 6:1 (38:54) Antonakis, 7:1 (40:25) Sivonen, 8:1 (43:45) Wiecki, 8:2 (52:15) Brozek
Strafminuten: 4 für Braunlage; 12 für Salzgitter
Harzer Falken: Gerhardt (41. Dupuis) - Franz, Chaloupka, DiMurro, Antonakis, Ehmann, Schnell - Sivonen, Benes, Mrava, Arnold, Vinci, Wiecki, Droick, Schirmacher, Wiecki - Lohde
Termine für Pokalspiele stehen fest
Fest stehen inzwischen die Termine für das Pokal-Halbfinale, das im Modus best-of-two ausgetragen wird. Das Hinspiel gegen den Adendorfer EC steigt am Sonntag, 11. Januar, um 18 Uhr im Braunlager Wurmbergstadion, das Rückspiel am Sonntag, 18. Januar, um 17 Uhr in der Heide. Die Falken hatten zuvor auf ihrer Homepage einen Spielbeginn jeweils um 19 Uhr gemeldet, dieses später aber revidiert.
Wochenende im Rückblick
Eishockey-Abschied und Ende einer Ära
Sollten sich die Harzer durchsetzen, dann hätten sie in den beiden Endspielen zunächst wieder Heimrecht. Wahrscheinliches Datum des Finalhinspiels ist der 25. Januar. Das zweite Halbfinale bestreiten die Eisadler Dortmund und die Crocodiles Hamburg. vt/bga
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