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Winterbilanz

Trockenes Frühjahr droht – Sorge um Niedersachsens Äcker

Trotz Schnees und Frosts kann den Äckern Niedersachsens ein zu trockenes Frühjahr bevorstehen. (Symbolbild)

Trotz Schnees und Frosts kann den Äckern Niedersachsens ein zu trockenes Frühjahr bevorstehen. (Symbolbild) Foto: Jens Büttner/dpa

Weniger Niederschlag, durstige Böden: Meteorologen warnen vor Trockenheit – was das für die Erträge und die Qualität der Felder im Norden bedeuten könnte.

Von dpa Montag, 23.02.2026, 13:30 Uhr

Hannover. Niedersachsens Äckern kann ein zu trockenes Frühjahr bevorstehen. Meteorologen rechnen zwar weiterhin mit wechselhaftem Wetter, flächendeckende Regenfälle werden jedoch nicht erwartet, wie das Landvolk Niedersachsen mitteilte. Dies könnte sich auf die Erträge und die Qualität der Äcker in Niedersachsen auswirken. 

Trotz viel Schnees und frostiger Kälte zieht das Landvolk Niedersachsen eine nüchterne Bilanz des Winters. Es fehlt das Wasser, wie Konrad Westphale, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Pflanze im Landvolk Niedersachsen sagt. Schnee und Frost seien zwar positiv, doch die reine Wassermenge sei dabei oft geringer als bei Regen. Die Niederschläge in Form von Schnee erreichten nur die Hälfte des Werts vom Januar des Vorjahres. Sie kommen auf 30 bis 40 Millimeter. 

Welche Frostschäden sind schon zu sehen?

Die Schneedecke dient zudem als Schutz für die Pflanzen. Wird sie vom Wind abgetragen, sind die Pflanzen Frost und Ostwind ausgesetzt. „Inwiefern der Frost Schäden angerichtet hat, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen“, sagt Westphale. Dennoch reagieren die Pflanzen bereits jetzt mit Aufhellungen und Verfärbungen.

Innerhalb des vergangenen Jahres verzeichnete Niedersachsen eine niedrige Wasserbilanz. Zwischen Februar 2025 und Februar 2026 fielen in Südniedersachsen weniger als 400 Millimeter Niederschlag. Das bedeutet, dass der Bodenvorrat nicht gefüllt ist, wie Westphale sagt. Der Schnee von Januar mit einem Wasseräquivalent von rund 40 Millimetern dringt verzögert in den Boden ein, da er jetzt erst auftaut. Die langfristige Wasserbilanz bereitet dem Landvolk Sorgen.

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