Zähl Pixel
GZ-Archiv

Gegen die 2. Mannschaft von Hannover 96 erzielte Marius Kleinsorge sein erstes Regionalliga-Tor.  Foto: Epping

Gegen die 2. Mannschaft von Hannover 96 erzielte Marius Kleinsorge sein erstes Regionalliga-Tor. Foto: Epping

Goslar. Möglicherweise besteht im Angriff weiterer Handlungsbedarf für den Goslarer SC 08, da die Zukunft von Marius Kleinsorge völlig offen ist. Hannover 96 zeigt verstärktes Interesse.

Von Björn Gabel 02.06.2014, 20:00 Uhr

Jens Rehhagel, Leiter des Nachwuchszentrums, ist erstmals offiziell an den GSC herangetreten und hat sein Interesse am 18-jährigen Shootingstar bekundet.

Was genau der Bundesligist mit dem Angreifer (10 Tore) vor hat, wurde laut René Wirth, Abteilungsleiter beim GSC, nicht deutlich. Hannover wolle Kleinsorge „perspektivisch die Möglichkeit geben, ins Profigeschäft“ zu kommen. Viel wird davon abhängen, wie der Wechsel ausgestaltet wird. Heißt: Wenn das Talent irgendwann mal in der Bundesliga landet, will der GSC davon finanziell etwas haben.

Kleinsorge selbst, der noch bis 2015 beim GSC unter Vertrag steht, befindet sich derzeit im Urlaub. Auf seiner Facebook-Seite verweist er darauf, dass er noch nicht sagen könne, wo seine sportliche Zukunft liegt.

Sollte er gehen, dann wäre der GSC auf einen Schlag seine beiden gefährlichsten Angreifer los. Denn auch das Thema Nils Pichinot (ebenfalls 10 Tore) hat sich endgültig erledigt. In der vergangenen Woche gab es noch einmal ein allerletztes Gespräch, in dem beide Seiten finanziell aber keine Einigung erzielten. Gehandelt wird jetzt, dass Pichinot zum FSV Zwickau (Regionalliga Nordost) wechselt.

Dem GSC stehen damit bisher im Angriff fix nur Turkan Hajdari (22) und Muhamed Alawie (26) zur Verfügung, die in der vergangenen Saison über die Rolle als Ergänzungsspieler nicht hinauskamen. „Gerade auf dieser Position ist es derzeit schwierig, Spieler zu verpflichten“, so Wirth. Top-Angreifer seien entweder schon unter Vertrag oder würden abwarten, um möglicherweise ein noch lukrativeres Angebot zu finden.

Dennoch soll sich ein Kandidat mit viel Regionalliga-Erfahrung in diesen Tagen vorstellen. Auch sind Gespräche mit einem Torhüter vorgesehen, der die Nachfolge von David Grof antreten soll. Der Ungar, rein sportlich ohne große Patzer, hatte auf einen Verbleib gehofft, der Verein will den Posten aber neu besetzen.

Ansonsten ist die Kaderplanung schon weit gediehen. Der Fußball-Regionalligist hat inzwischen19 Spieler zusammen, allerdings einige Schlüsselpositionen noch nicht besetzt. Bis zum Trainingsstart am 25. Juni bleibt noch Zeit. Punktspielstart ist bereits am letzten Juli-Wochenende. Der GSC will sich um das Eröffnungsspiel am Freitag, 25. Juli, bewerben.

Die Redaktion empfiehlt
Diskutieren Sie mit!