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Veränderte Sicherheitslage

Land vereinfacht Bauvorhaben für die Bundeswehr

Das Land Niedersachsen will der Bundeswehr die Umsetzung von Baumaßnahmen erleichtern. (Symbolbild)

Das Land Niedersachsen will der Bundeswehr die Umsetzung von Baumaßnahmen erleichtern. (Symbolbild) Foto: Markus Schreiber/AP POOL/dpa

Das Land will es der Bundeswehr leichter machen, Bauvorhaben umzusetzen und verweist auf die veränderte Sicherheitslage in Europa. Aus Sicht der CDU kommt der Gesetzentwurf zu spät und greift zu kurz.

Von dpa Dienstag, 09.06.2026, 17:40 Uhr

Hannover. Die niedersächsische Landesregierung will Bauhürden für die Bundeswehr abbauen. Das Kabinett gab laut Staatskanzlei einen Gesetzentwurf frei, womit Planungs- und Genehmigungsverfahren für Maßnahmen der Landes- und Bündnisverteidigung vereinfacht und beschleunigt werden sollen. Das Gesetzgebungsverfahren steht damit am Anfang.

Die Bundeswehr erhalte damit für ihre Gebäude freie Hand, hieß es. Auch das Denkmalschutzrecht solle für verteidigungsrelevante Maßnahmen erleichtert werden.

Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) begründete den Gesetzentwurf mit einer veränderten sicherheitspolitischen Lage in Europa. Verteidigungsrelevante Bauvorhaben sollten nicht an unnötigen bürokratischen Hürden scheitern, erklärte er.

CDU-Kritik

Kritik kam aus Reihen der CDU-Landtagsfraktion. Deren Vorsitzender Sebastian Lechner erklärte, der von der rot-grünen Landesregierung vorgelegte Gesetzentwurf komme zu spät und greife zu kurz. Die CDU habe bereits im vergangenen Jahr einen umfassenden Gesetzentwurf zur Stärkung der Bundeswehr vorgelegt. Dieser sei ohne einen eigenen konstruktiven Vorschlag von Rot-Grün abgelehnt worden.

„Während die CDU frühzeitig umfassend geliefert hat, feiert Rot-Grün heute einen Bruchteil davon als sicherheitspolitischen Aufbruch“, teilte Lechner mit.

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