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Vor dem dritten Saisonrennen

Formel 1 in Japan: Mercedes-Duo im Training geschlagen

WM-Spitzenreiter George Russell musste sich im Japan-Training geschlagen geben.

WM-Spitzenreiter George Russell musste sich im Japan-Training geschlagen geben. Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa

Bislang haben die Mercedes-Fahrer die neue Formel-1-Saison dominiert. In Japan macht McLaren im Training etwas Hoffnung auf Abwechslung an der Spitze.

Von dpa Freitag, 27.03.2026, 08:20 Uhr

Suzuka. Das Weltmeister-Team McLaren hat sich im Formel-1-Training von Japan an der Spitze zurückgemeldet. Dem Australier Oscar Piastri gelang in der zweiten Übungseinheit in Suzuka die schnellste Runde des Tages. Der 24-Jährige verwies das favorisierte Mercedes-Duo Kimi Antonelli und George Russell auf die Plätze zwei und drei. Titelverteidiger Lando Norris belegte im zweiten McLaren den vierten Rang. 

Zuletzt beim Rennen in China hatte McLaren noch eine große Enttäuschung erlebt, als beide Fahrer wegen technischer Probleme mit ihren Autos nicht starten konnten. Weiter im Tief steckt Red Bull. Max Verstappen, der zuletzt viermal in Serie in Japan gewonnen hatte, kam im Training nicht über Platz zehn hinaus. Audi-Pilot Nico Hülkenberg belegte einen starken siebten Platz.

Vor dem dritten Saisonlauf am Sonntag (7.00 Uhr/Sky) führt Silberpfeil-Fahrer Russell die Gesamtwertung mit vier Punkten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Antonelli an. Russell (28) hatte den Auftakt in Australien und den Sprint in China gewonnen, der erst 19 Jahre alte Antonelli holte sich den Sieg beim Hauptrennen in Shanghai.

Wirbel um Teamchef-Wechsel bei Audi

Mercedes hat unter dem neuen technischen Regelwerk der Formel 1, das seit dieser Saison gilt, offenbar bislang die besten Lösungen für seine Autos gefunden und gilt auch in Japan als Favorit. Ärgste Verfolger waren bisher die Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton, deren neuer Dienstwagen seine größte Stärke am Start hat. Im Training belegten die Ferrari die Plätze fünf und sechs.

Schon wieder eine Art Neuanfang erlebt derweil das neue Audi-Werksteam, das sich vor einer Woche überraschend von Teamchef Jonathan Wheatley trennte. Auslöser seien „persönliche Gründe“, hieß es. Der Leiter des Formel-1-Projekts von Audi, Mattia Binotto, übernahm vorerst auch die Aufgaben des Teamchefs.

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