Falken patzen erneut gegen Harsefeld
Offensiv gelingt den Harzer Falken, wie hier Filip Mrava (r.), zu wenig. Lediglich ein Treffer reicht gegen Harsefeld nicht zum Sieg. Foto: Drechsler
Die Harzer Falken verspielen in der Regionalliga Nord ihre Aussicht auf eine gute Position für die Play-offs. Erneut unterliegen sie ihrem Angstgegner. Jetzt mit Video.
Die Harzer Falken haben es in der Eishockey-Regionalliga Nord verpasst, sich in eine gute Ausgangsposition für die Play-offs zu bringen. Sie verloren bereits ihre dritte Partie gegen den TuS Harsefeld Tigers mit 1:2 (1:2, 0:0, 0:0).
Es ist kaum zu verstehen, was es mit den Falken macht, wenn sie gegen Harsefeld auf dem Eis stehen. Ausgestattet mit einer Offensive, die der Wurmberg in dieser Breite und Qualität selten gesehen hat, und mit einer personellen Überlegenheit von 19 zu zehn Feldspielern gingen die Harzer in die Partie. Und am Ende des ersten Drittels stand es gegen den Angstgegner wie auch nach der Schlusssirene 1:2.
Eishockey-Regionalliga
Falken dürfen keine Punkte liegen lassen
Fast schon schläfrig begannen die Falken, sodass die Fans sie nach dem 0:1 durch Juho Arminen zum Aufwachen aufforderten. Hätte Torwart Taylor Dupuis nicht hervorragend gegen Alexander Källgren pariert, wären die Gäste nach acht Minuten mit zwei Toren vorn gewesen. Vielleicht brauchte es diesen Weckruf, denn im Anschluss gingen die Braunlager energischer zu Werke. Jakub Wiecki erzielte folgerichtig den Ausgleich.
Harzer Falken verlieren gegen Harsefeld
Falken nutzen Powerplay erneut nicht
Das erste Powerplay unmittelbar nach dem Treffer servierte dann den Falken die Führung auf dem Tablett, aber sie machten wieder einmal viel zu wenig daraus - wie auch aus den folgenden. Stattdessen stellte erneut Arminen, der zuvor schon mehrmals kaum zu stoppen war, vor der ersten Pause auf 2:1 für die Tigers. Das war zu diesem Zeitpunkt durch die Harzer Brille geschaut viel zu wenig gegen clevere Harsefelder.
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Falken holen Stürmer im Doppelpack
Die Falken boten den offiziell 1036 Zuschauern im zweiten Durchgang zwar mehrere gute Offensivaktionen, ein Tor erzielten sie jedoch nicht, viele ihrer Spielzüge waren wieder zu kompliziert - genau das wollte Trainer Regan Nagy im Vorfeld vermeiden. Die Gäste versuchten, das Spiel zu beruhigen, was im Ergebnis auch gelang. Das zweite Drittel blieb torlos. Die Falken machten in der Summe zu viele Fehler und es gelang ihnen nicht, die dünn besetzten Harsefelder müde zu spielen.
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Harzer Falken siegen mit perfektem Schlusspunkt
Im Schlussdrittel versuchten die Harzer dann noch einmal alles, doch zweimal Sivonen und einmal Antonakis scheiterten am starken Gästegoalie Thomas Schubert. Nagy stellte nun die Reihen um, der große Impuls blieb aber aus.
Das Spiel in der Statistik
Tore: 0:1 (6:31) Arminen, 1:1 (9:57) Wiecki, 1:2 (16:59) Arminen
Strafminuten: 2 für Braunlage; 10 für Harsefeld
Harzer Falken: Dupuis – Ehmann, Schnell, Chaloupka, Franz, Antonakis, DiMurro, Droick – Weikamp, Schirmacher, Arnold, Brozek, Wiecki, Sivonen, Mrava, Benes, Vinci, Korbel, Spratek, Kosnar
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