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Basketball

Als erstes Team: Meister in zweiter Runde der NBA-Playoffs

Der Meister ist eine Runde weiter: Die Oklahoma City Thunder gewannen alle vier Spiele gegen Phoenix.

Der Meister ist eine Runde weiter: Die Oklahoma City Thunder gewannen alle vier Spiele gegen Phoenix. Foto: Ross D. Franklin/AP/dpa

Vier Spiele, vier Siege: Die Oklahoma City Thunder haben in den NBA-Playoffs keine Mühe und kommen als erstes Team weiter. Im Osten bahnt sich dagegen eine Überraschung an.

Von dpa Dienstag, 28.04.2026, 06:50 Uhr

Phoenix. Titelverteidiger Oklahoma City Thunder hat als erstes Team der NBA die zweite Runde in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Liga erreicht. Der Meister mit dem Niedersachsen Isaiah Hartenstein gewann auch das vierte Duell in der Serie gegen die Phoenix Suns und zog durch das 131:122 ungeschlagen ins Halbfinale der Western Conference ein. Dort geht es wahrscheinlich gegen die Los Angeles Lakers, die in ihrer Serie gegen die Houston Rockets mit 3:1-Siegen vorn liegen. 

In Phoenix hatte OKC die Partie weitestgehend unter Kontrolle und setzte sich souverän durch. Center Hartenstein lieferte ein sogenanntes Double-Double aus 18 Punkten und 12 Rebounds. Bester Werfer war ein weiteres Mal Shai Gilgeous-Alexander. Der Kandidat für die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Saison kam auf 31 Zähler. „Wir waren bereit“, sagte der Kanadier. „Wir lieben es, Basketball zu spielen. Wir sind eine Gruppe guter Kinder, die einfach gerne zusammen spielen.“

Magic haben die favorisierten Pistons am Rande des Ausscheidens

Während der Meister seiner Favoritenrolle damit vollauf gerecht wurde, steht das beste Team der Eastern Conference kurz vor dem frühen Aus schon in der ersten Runde. Gegen die Orlando Magic um die deutschen Nationalspieler Franz Wagner, Tristan da Silva und Moritz Wagner verloren die Detroit Pistons im vierten Spiel zum dritten Mal. Durch das 88:94 in Orlando darf sich Detroit im fünften Spiel der Serie in der deutschen Nacht zu Donnerstag keine Niederlage mehr leisten.

Mit Franz Wagner (links) auf dem Feld waren die Magic den Pistons klar überlegen.

Mit Franz Wagner (links) auf dem Feld waren die Magic den Pistons klar überlegen. Foto: John Raoux/AP/dpa

Dabei mussten die lediglich auf Position acht in die Playoffs gestarteten Magic in der zweiten Halbzeit lange auf Welt- und Europameister Franz Wagner verzichten. Der Berliner hatte Probleme an der Wade, spielte nur 24 Minuten und stand im Schlussviertel gar nicht mehr auf dem Feld. Er kam dennoch auf die gute Ausbeute von 19 Punkten, 5 Rebounds und 3 Vorlagen. Bester Werfer für die Magic war Desmond Bane mit 22 Punkten, die 25 Zähler von Cade Cunningham für die Pistons waren am Ende zu wenig. Orlando fehlt nun nur noch ein Sieg, um erstmals seit 2010 wieder eine Playoff-Serie zu gewinnen.

Das Duell zwischen Orlando und Detroit war hart umkämpft.

Das Duell zwischen Orlando und Detroit war hart umkämpft. Foto: John Raoux/AP/dpa

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