TSV Liebenburg rollt die Boule-Pläne aus
Das Gelände der ehemaligen Minigolf-Anlage soll nicht ungenutzt bleiben. Hier werden sechs Boule-Bahnen entstehen. Foto: Leifeld
Der Wunsch ist da, die Planungen sind gemacht, der Förderantrag ist gestellt. Auf dem ehamaligen Minigolf-Gelände sollen Boule-Bahnen entstehen.
Liebenburg . Die Planungen, auf dem ehemaligen Gelände der Minigolf-Anlage eine Boule-Bahn zu etablieren, schreiten voran. Dort, auf der Grünfläche vor dem Liebenburger Mineralwasser-Freibad, wo das Minigolf-Spiel über Jahrzehnte den Freizeitspaß zahlloser Familien und Freundesgruppen bestimmte, war es zuletzt ruhig geworden. Die Minigolf-Hindernisse blieben oft ungenutzt, zeigten sich marode und wurden schließlich abgebaut. Doch so vakant soll der Platz dort nicht bleiben. „Hier soll eine Boule-Anlage entstehen“, erklärt Thomas Gerke, Spartenleiter des TSV Liebenburg für „Andere Sportarten“ – die umfassen Dart und Boule.
Boulebahn muss vor Bagger weichen
Im Gegensatz zum neugegründeten Dart-Angebot ist Boule unter dem Dach des TSV nicht neu. Der sportliche Spaß an kugeligen Wettkämpfen begann schon vor vielen Jahren. War es einst Reiner Rost, der eine schlichte Sandbahn am Rande des Fußballplatzes in der Schäferwiese zum Domizil der begeisterten Boule-Gemeinde machte, zog es die Spieler einige Jahre später auf eine andere Sportfläche hinter der Landkreis-Sporthalle am Gitterweg.
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„Bedingt durch den dort bald beginnenden Abriss und den Neubau der Sporthalle konnten wir dort aber nicht bleiben“, erinnert Gerke weiter. Nun war es der starken Liebenburger Gemeinschaft zu verdanken, dass mehrere Faktoren das Vorhaben vorantrieben, denn auch der Förderverein der Liebenburger Partnerschaft mit der französischen Gemeinde St.-Aubin-sur-Mer hegte Interesse an Möglichkeiten zum geselligen Boule-Spiel: Boule (französisch Kugel) ist in Frankreich unter dem Namen Pétanque ein beliebter Freizeitspaß.
Viele Fans im Ort
So oder so. Die Begeisterung für das kugelige Gesellschaftsspiel ist auch in Liebenburg groß. Zuletzt nutzte der Förderverein St.-Aubin-sur-Mer gar eine Boule-Anlage in der Nachbargemeinde Schladen-Werla. „Und auch die Klinik Fontheim habe Interesse an der Mitnutzung an einer solchen Anlage signalisiert“, fügt der Spartenleiter an. Geplant ist auf der ehemaligen Minigolf-Fläche der Bau von sechs Spielfeldern mit den Maßen von jeweils 4 mal 15 Metern. Vier Felder werden unter den Fittichen des TSV geführt.
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Die verbleibenden zwei Bahnen sollen öffentlich und jederzeit zugänglich sein. Auf dem Gelände soll auch der Ginkgo-Baum gepflanzt werden, einem Gastgeschenk der französischen Freunde, der bislang noch in der Obhut des Bauhofes gepflegt wird. Die Kosten für den Bau der sechs Spielfelder werden sich voraussichtlich auf 30.000 Euro belaufen. Ein entsprechender Förderantrag wurde beim Landessportbund durch den TSV bereits gestellt. „Da wird ja nicht nur eine Karre Sand hingeschüttet“, so Gerke.
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Die unmittelbare Nähe zum Liebenburger Mineralwasserfreibad ist ein Pluspunkt für die geplante Boule-Anlage. Foto: Leifeld
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