Marta Lattemann-Meyer: In Hahnenklee endet eine Ära
Ende einer Ära: Beim Neujahrsempfang im „Hahnenkleer Hof“ tauscht sich Marta Lattemann-Meyer innig mit Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner aus. Foto: Heine
Abschied von Marta Lattemann-Meyer als Hotelchefin in Hahnenklee, neue Pläne für ein Vier-Sterne-Plus-Hotel: bewegende Zeiten in der Hotellerie.
Was tut sich 2025 in der Hotel- und Gastroszene? Erfreuliches. Und Bitteres. In Hahnenklee endet eine Ära. Nach einer Insolvenz gibt Goslars frühere Oberbürgermeisterin Marta Lattemann-Meyer im Alter von 96 Jahren den „Hahnenkleer Hof“ ab, zieht Ende Oktober ins Seniorenheim Theresienhof und ist inzwischen in einem Langelsheimer Haus untergekommen.
35 Millionen Euro: Neue Pläne der Familie Prien
Ende Februar startet in Hahnenklee der Abriss der „Waldgarten-Ruine“. Die Investoren-Familie Prien („Alte Münze“) will im Januar 2028 ein Vier-Sterne-Plus-Naturhotel mit 120 Zimmern und Suiten, Wellnessbereich, Außenpool, Restaurant sowie einer Tiefgarage eröffnen. Das Land Niedersachsen fördert das 35-Millionen-Euro-Invest mit einem Scheck über 7,5 Millionen Euro, den der neue Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) noch als Wirtschaftsminister im März persönlich vorbeibringt. Zum Vormerken: Die Priens haben auch Pläne für die frühere Goslarer „Ratsapotheke“. Nebenan hängt die „Kaiserworth“ Ende April ihre Eichenholz-Majestäten von der Fassade ab und schickt sie zur kaiserlichen Kur nach Ostharingen, wo sie Restaurator Holger Windmann bis 2027 wieder in Form bringen soll. Derweil übernimmt „Schiefer“-Wirt und Gastro-Urban-Chef Alexander Scharf Mitte August überraschend auch die Regie in der Berggaststätte „Maltermeister Turm“. In der Altstadt gibt Mahmut Kartal sein Restaurant „Aubergine“ zum Jahreswechsel in jüngere Hände.
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