Drogenfund historischen Ausmaßes in Bad Harzburg
In den Räumen des ehemaligen Hotels „Burgkeller“ entdecken die Beamten Ende März mehr als 1000 Marihuana-Pflanzen. Foto: Polizei
Die Polizei stellt Ende März 2025 in Bad Harzburg eine Plantage mit mehr als 1000 Marihuana-Pflanzen sicher.
Bei der Entdeckung, die Ende März durch Zufall in der Herzog-Julius-Straße gemacht wird, dürfte es sich womöglich um den größten Drogenfund in der Geschichte Bad Harzburgs handeln: Als die Erbin des ehemaligen Hotels „Burgkeller“ ihr Haus betreten möchte, bemerkt sie, dass es von innen verschlossen ist. Die Polizei rückt an – und entdeckt mehr als 1000 Marihuana-Pflanzen. Erst kurz zuvor war eine ähnlich große Plantage in Clausthal-Zellerfeld entdeckt worden. Die Stadt wird kurzzeitig abgeriegelt. Der Polizei gelingt es, in einem Restaurant in der Innenstadt zwei Tatverdächtige festzunehmen.
Drogen-Täter legen Geständnis ab
Im Oktober legen die beiden Männer vor Gericht ein Geständnis ab und werden zu Freiheitsstrafen von jeweils einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Verfahren bringt der Polizei aber auch neue Erkenntnisse, die zu einem weiteren Ermittlungserfolg führen. Anfang November entdecken die Beamten bei Durchsuchungen in Magdeburg, Wolmirstedt und im Bereich Dessau eine weitere Cannabis-Plantage. Darüber hinaus wird ein 21-Jähriger Mann verhaftet und in Untersuchungshaft gesteckt.
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