Braunlage: Millionenschwere Investition für die Ortsdurchfahrt
Die Lauterberger Straße im Zuge der B 27 wird saniert. Foto: Eggers
Mehrfach wurde der Baustart verschoben, dann folgte endlich der Spatenstich zur Sanierung der Ortsdurchfahrt in Braunlage.
Erst war der Bundeshaushalt nicht genehmigt, dann gab es Abstimmungsschwierigkeiten, und anschließend konnte die Baufirma nicht wie geplant starten: Der Baubeginn für die größte Investition der Stadt Braunlage in den vergangenen Jahren ist gleich mehrfach verschoben worden. Mitte September ist dann Spatenstich für die Ortsdurchfahrt im Zuge der B 27 in Braunlage.
Sechs Bauabschnitte bis 2031
Das Vorhaben ist in sechs Bauabschnitte unterteilt und soll bis 2031 andauern. Der erste Abschnitt zwischen der Ampelanlage an der Lauterberger Straße und der Verkehrsinsel an den Silberschächten ist 420 Meter lang. Zum Start seien unter anderem zwischen Ampelanlage an der Lauterberger Straße und Einmündung Wiesenstraße neue Regenwasser- und Abwasserkanäle sowie Energieleitungen verlegt worden. Die Fahrbahn selbst muss in diesem Bereich noch erneuert werden. Damit der Verkehr während der Wintersaison fließen kann, hat die Firma für eine provisorische Deckschicht gesorgt. Die ist ganz schön holprig, aber sorgt dafür, dass die Umleitung durch ein Wohngebiet entfällt. Dieser erste noch andauernde Bauabschnitt kostet mehr als drei Millionen Euro. Davon übernehmen der Bund 1,1 Millionen Euro, die Stadt 790.000 Euro, die Städtischen Betriebe 911.000 Euro und die Harz-Energie 148.000 Euro.
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